Genius-Brief März–April 2018

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Unter AUFGEBLENDET finden Sie am Ende der Inhaltsangaben aktuelle Hinweise auf besondere Zusammenhänge in Kurzfassung.

Die Verantwortung für die Inhalte der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Herausgeber ist Dr. Gerulf Stix, Ampass. Die Redaktion leitet Bernd Stracke, Innsbruck.
Beide sind erreichbar über verein@genius.co.at. Über die redaktionelle Linie des Mediums informiert: www.genius.co.at. Die Wiedergabe von Genius-Lesestücken ist nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft gestattet.

 
Inhaltsangaben

Die Landtagswahlen in Tirol und Kärnten

Auf der Bundesbühne der Medienwirbel um BVT und Kickl, in Tirol und Kärnten Landtagswahlen mit Ergebnissen gegen den Bundestrend. Unser Spectator bringt mit seiner Analyse Wirbel in Wien und die Landtagswahlen etwas Licht in die dunkel verworrenen Widersprüche der politischen Bühne Österreichs. Einige Landeshauptleute glauben im Stillen, selber stärker gegen den Bund zu werden, indem sie an einer schwarz-grünen Westachse basteln.
Lesestück Nr. 01/März–April 2018

Die Sonderstellung des Islam

Hier findet sich der 2. Teil jenes Artikels von Hans-Joachim Schönknecht, dessen 1. Teil als Lesestück im Genius-Brief vom 1. Februar 2018 bereits erschienen ist: Die Illusion des Multikulturalismus. Der Autor zieht nach seinen tiefschürfenden Betrachtungen ein knappes Resümee: „Der Multikulturalismus als soziale Realität ist ein Faktum, der Multikulturalismus als Idee eine Illusion.“
Lesestück Nr. 02/März–April 2018

Das „Naziliederbuch“ und die Burschenschaften

Das ursprünglich als neutrale Bezeichnung verwendete Wort „deutschnational“ wird heutzutage als Totschlagwort verwendet. Dieter Grillmayer rückt in seiner historischen Abhandlung Braucht die FPÖ wirklich eine Historikerkommission? diesbezüglich einige Dinge zurecht. Ganz trocken stellt Grillmayer fest und belegt das auch: „Insbesondere die Sozialdemokratie war großdeutsch bis in den zweiten Weltkrieg hinein.“ Dass das alles nach dem Zweiten Weltkrieg anders wurde, erklärt sich aus dessen Ausgang. Daher nennt Grillmayer es auch eine „diplomatische Meisterleistung“, den Siegermächten Österreich als „erstes Opfer von Hitlers Expansionspolitik zu verkaufen“.
Lesestück Nr. 03/März–April 2018

Italophilie statt parteiübergreifende Strategie

Die Parlamentswahlen in Italien lösten ein politisches Erdbeben aus. Reinhard Olt stellt in seinem Beitrag Irrlichternde Polit-Cäsaren eine politische Dreiteilung und sozioökonomisch eine Zweiteilung der Apenninenhalbinsel fest. Für Südtirol konstatiert Olt einen Pyrrhussieg der SVP: Ausgerechnet die SVP hat einer sozialistischen (gebietsfremden) Abgeordneten durch das Bündnis der SVP mit dem PD zu einem Mandat verholfen, während der PD samt seinem Linksbündnis bei den Wahlen in Italien vernichtend geschlagen wurde. SVP-Kompatscher hat seine Glaubwürdigkeit verspielt.
Lesestück Nr. 04/März–April 2018

Der Brexit und das EU-Parlament

Eigentlich müssten die 73 britischen EU-Parlamentssitze gestrichen werden. Warum das nicht geschehen wird und weitere Machtspiele beschreibt das Autorenteam Junius in dem Lesestück Vorhang auf für die Europawahl 2019. Der französische Staatspräsident Macron will statt der britischen Parlamentssitze so genannte „transnationale Listen“. Was hier auf den ersten Blick als besonders EU-freundlich aussieht, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als innerfranzösicher Machtkampf. Aber eben nicht nur! Die in der EU maßgeblichen Parteien wollen ihre Ausgangspositionen für die heran nahende Europawahl jetzt schon verbessern.
Lesestück Nr. 05/März–April 2018

Kultur in Banken und Unternehmen

Dem Basler Ausschuss für Bankenaufsicht geht es um eine moderne „Risikokultur“ bei den Banken. Darüber und wie Kultur allgemein mit dem Bankwesen zusammen hängt schreibt Hanns-Arnulf Engels in dem Artikel Kultur – ein „alter Hut“ oder sehr wohl ein Bankenaufsichtsthema? Vor allem stellt eine angemessene Risikokultur eine große Herausforderung an die Führungskräfte dar. Letztlich geht es um die Sorgfalt bei der Geschäftsführung eines Bankinstitutes im Interesse aller Bankkunden.
Lesestück Nr. 06/März–April 2018

Die Liebe und die Blumen ...

Die Dichter aller Zeiten haben in ihren Versen die Liebe mit den Blumen verflochten. Unsere Zitaten-Truhe belegt diese uralte Sitte mit Zitaten aus einem bunten Blumenstrauß bekannter und weniger bekannter Dichterworte aus den letzten 300 Jahren. Bleibt am Ende nur die ewig offene Frage, was denn wichtiger sei: die Liebe oder die Blumen?
Lesestück Nr. 07/März–April 2018

Andreas Gabalier und Helene Fischer

Die zwei Persönlichkeiten stehen hier nur als Beispiele dafür, dass Künstler aller Gattungen sich immer öfter gegen die vom Zeitgeist verordnete Meinungsdiktatur auflehnen. Unser Chefredakteur Bernd Stracke bringt in seinem Beitrag Rebellion gegen die Meinungsdiktatur ein ganzes Kaleidoskop von Künstlerinnen und Künstlern, deren Aufmüpfigkeit sich wohltuend abhebt von der Beflissenheit, mit welcher sich die meisten „Staatskünstler“ der Political Correctness unterwerfen. „Geistige Freiheit ist die Freiheit, das sagen zu können, was andere nicht hören wollen“, meinte kein geringerer als George Orwell.
Lesestück Nr. 08/März–April 2018

„Ist Deutschland ein souveräner Staat?“

Diese Besprechung des Buches von Wolfgang Schimank mit dem oben zitierten Titel ist mehr als eine bloße Buchbesprechung. Gerulf Stix zeigt darin unter dem Titel Das gegängelte Europa anhand der Verflechtung des Lebensschicksals des Buchverfassers mit dem Schicksal seines Vaterlandes die ganze Misere Europas auf. Mit den beiden Weltkriegen, dessen zweiter ohne den ersten nicht denkbar ist, und dem Eingreifen der USA in beide Weltkriege kam es zur gegenwärtigen Ohnmacht Mitteleuropas. Aber diese steht nur als Menetekel für die längst eingetretene Ohnmacht ganz Europas da. In allen Konflikten, seien diese am Rande Europas oder in entfernteren Weltgegenden angesiedelt, erweist sich Europa als „gegängelt“. Das ganze Buch Schimanks atmet jenes breite Unbehagen mit der politischen Entwicklung, das große Teile der europäischen Völker in den letzten Jahren erfasst hat.
Lesestück Nr. 09/März–April 2018

AUFGEBLENDET

Der rote Faschismus Chinas

In dem alten Film „Die Welle“ – er wurde erst vor 14 Tagen im Fernsehen wieder dargeboten – zeigt ein fiktives Schulexperiment, dass „Faschismus“ auch heute möglich ist. Ein Blick in die Gegenwart beweist allerdings auf höchst bestürzende Weise, wie überflüssig solche gekünstelten Beweisführungen eigentlich sind. Die Rede ist leider von einer ganz konkreten und noch dazu gigantischen Realität, nämlich dem roten Faschismus Chinas. Wenn die allgemein anerkannten Ingredienzien für Faschismus diese sind: Diktatur, Alleinherrschaft eines Mannes, Ein-Parteien-System, Unterdrückung von Presse- und Meinungsfreiheit, Zensur, Überwachung aller Staatsbürger, Verfolgung Andersdenkender usw., dann erfüllt das kommunistische Rot-China den Tatbestand des Faschismus.
Damit hätten alle Anti-Faschisten, die sich bisher vorzugsweise auf Europas Vergangenheit stürzen und da hauptsächlich auf Deutschland, nun ein wirklich aktuelles Arbeitsfeld. Sie müssten sich freilich darauf einstellen, es ab nun mit einem kraftvollen, höchst wirklichkeitsnahen und nicht wegzuleugnenden Faschismus unter kommunistischen Vorzeichen zu tun zu haben. Man kann auch von einem sozialistischen Faschismus sprechen. In diesem Zusammenhang wäre das Wort Sozialismus wissenschaftlich zu verstehen. Für Sozialdemokraten nämlich wäre „sozialistischer Faschismus“ eine Beleidigung, die sie als Demokraten nicht verdienen. Ginge man noch einen Schritt weiter, könnte man die allerjüngsten Äußerungen von Xi Jinping – in den Fernsehnachrichten und einigen Zeitungen wurden sie als „nationalistisch“ angeprangert – sogar in die Wortverbindung „national-sozialistisch“ bringen. Aber so weit wollen wir gar nicht gehen.
Es ist schlimm genug, dass sich Xi Jinping vom Volkskongress, der sowieso nur alle 5 Jahre tagt, eine unbegrenzte Amtszeit absegnen ließ. Und von den 3.000 Delegierten des Volkskongresses stimmte nicht einmal e i n Prozent gegen die Schaffung jener neuen Superbehörde, die über der Verwaltung und sogar über der Justiz stehen wird. Sie kontrolliert alles und jeden, darf eigenmächtig Verdächtige festnehmen und verhören. Wie lasen wir es doch vor Jahrzehnten in einem Zukunftsroman: „Big Brother ist watching you!“ (George Orwell 1984). Nun hat die Wirklichkeit die schriftstellerische Phantasie eingeholt. Und wenn man die gesamten neuen Technologien hinzu nimmt, so hat die Wirklichkeit alle Phantasien sogar weit übertroffen.
Ungeachtet der gebotenen gesellschaftspolitischen Verurteilung eines jeden Faschismus, muss man selbst bei kritischer Beurteilung einräumen, dass Diktaturen generell bei der Inangriffnahme und Verwirklichung einzelner Großprojekte mitunter Erstaunliches zuwege bringen. So wird wahrscheinlich auch Rot-China z. B. beim Projekt Seidenstraße Beachtliches leisten. Auch andere Großprojekte könnten gelingen. Immerhin hat das „alte“ China – es war absolutistisch – mit dem Bau der Großen Mauer das größte Bauwerk der Menschheit überhaupt geschaffen. Was hingegen die an Zahl unüberschaubare Vielfalt unternehmerischer Leistungen im kleinen und mittleren Bereich anbelangt, so können Diktaturen in aller Regel diesbezüglich nur schwache Ergebnisse vorweisen. Private Leistungen aller Art erfordern Freiheiten, benötigen Zivilcourage, Flexibilität und eine dabei mitziehende, liberale Beamtenschaft. Das Etikett „Marktwirtschaft“ wird nicht ausreichen, wenn zentraler Dirigismus zu weit in diese eingreift. Die wesentlichen Eigenschaften einer prinzipiell freien Wirtschaft, die nur sozial gebunden ist, verkümmern aber in jenem Klima von Angst, welches die Überwachungssysteme aller Diktaturen erzeugen.

 

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Die nächste Ausgabe für die Monate Mai–Juni 2018 wird am 1. Juni 2018 heraus kommen.

Bearbeitungsstand: Dienstag, 29. Mai 2018

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Dieter Grillmayer
Dritte Kraft mit neuem Schwung
Österreichs Innenpolitik
2006–2016
im internationalen Kontext
GENIUS-EDITION, Band 4
Wien, 2017
ISBN 978-3-9504378-0-5
Preis: 19,90 Euro

Jan Mahnert
Demokratie und Homokratismus
Wie die Gleichheits-
ideologie der Menschen-
rechte die Demokratie
und die Völker bedroht
GENIUS-EDITION, Band 3
Wien, 2011
ISBN 978-3-9502238-2-8
Preis: 18,70 Euro
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Karl Claus
Die Parteien in der Sackgasse
Das Finale der klassischen Ideologien
GENIUS EDITION, Band 2
Wien, 2007
248 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-1-1
Preis: 19,– Euro
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Dieter Grillmayer
National und Liberal
Die Geschichte der Dritten Kraft in Österreich
GENIUS EDITION, Band 1
Wien, 2006
434 Seiten, 17 x 24 cm
ISBN 978-3-9502238-0-4
Preis: 34,– Euro
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Dr. Peter Wassertheurer
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Taschenbuch, rund 120 Seiten
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„Kurze Geschichte der deutschen altösterreichischen Volksgruppen“ ist eine knappe Vorstellung des Schicksals der Heimatvertriebenen aus Südosteuropa. Auf knapp 120 Seiten in Taschenbuchformat wird die Geschichte der Donauschwaben, der Siebenbürger Sachsen, der Karpatendeutschen und kleinerer Volksgruppen wie der Buchenlanddeutschen oder Landler in gut gestalteten Kapiteln vorgestellt. Umfangreiches Karten- und Bildmaterial bilden eine wichtige und spannende Ergänzung. Der Text ist einfach geschrieben, übersichtlich strukturiert und soll Ihren Bekanntenkreis oder die Enkelgeneration über die Heimat der Großeltern in wenigen Stunden informieren. Es dient außerdem allen Heimatvertriebenen und geschichtlich Interessierten als schnelle und verlässliche Einführung, ohne dass man sich erst mühsam durch Berge von von Büchern durcharbeiten muss. Dieses Taschenbuch macht Sie in kürzester Zeit zu einem Kenner der Geschichte der deutschen Volksgruppen Südosteuropas. Das Buch ist handlich und  kann überall bei Reisen in Zügen und Bussen oder sonstigen Anlässen in der Hand- oder Manteltasche mitgenommen werden.

Bestellungen an:
Dr. Peter Wassertheurer
Ennemosergasse 18
1220 Wien
E-mail: peter.wassertheurer@aon.at

 

Dieter Grillmayer
Schule zwischen Anspruch und Zeitgeist
Fünfzig Jahre Bildungsbaustelle Österreich
Pro Business-Verlag, Berlin 2012,
ISBN 978-3-86386-234-3, 248 Seiten, € 19,80, im Buchhandel erhältlich.

 
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