Zitaten-Truhe


Durch die Blume

Blumen sind das Lächeln der Erde. 

  • Ralph Waldo Emerson 1803–1882

Gleich und gleich

Ein Blumenglöckchen
Vom Boden hervor
War früh gesprosset
In lieblichem Flor;
Da kam ein Bienchen
Und naschte fein: –
Die müssen wohl beide
Füreinander sein.

  • Johann Wolfgang von Goethe 1749–1832

Die Freundschaft und die Liebe
Schenken Blumen. 

  • Franz Grillparzer 1791–1872

Düfte sind die Gefühle der Blumen. 

  • Heinrich Heine 1797–1856

Die Blumen des Frühlings sind
Die Träume des Winters. 

  • Khalil Gibran 1883–1931

Komm herab, du schöne Holde,
Und verlass dein stolzes Schloss!
Blumen, die der Lenz geboren,
Streu ich dir in deinen Schoß.
Horch, der Hain erschallt von Liedern,
Und die Quelle rieselt klar!
Raum ist in der kleinsten Hütte
Für ein glücklich liebend Paar.

  • Friedrich von Schiller 1759–1805

Die Blume lebt und liebt und redet
Eine wunderbare Sprache. 

  • Peter Rosegger 1843–1918

Die Erschaffung einer kleinen Blume
Ist das Werk von Jahrtausenden. 

  • William Blake 1757–1827

Blumen sind die Liebesgedanken der Natur. 

  • Bettina von Arnim 1785–1859

Sie war ein Blümlein

Sie war ein Blümlein hübsch und fein,
Hell aufgeblüht im Sonnenschein.
Er war ein junger Schmetterling,
Der selig an der Blume hing.
Oft kam ein Bienlein mit Gebrumm
Und nascht und säuselt da herum.
Oft kroch ein Käfer kribbelkrab
Am hübschen Blümlein auf und ab.
Ach Gott, wie das dem Schmetterling
So schmerzlich durch die Seele ging.
Doch was am meisten ihn entsetzt,
Das Allerschlimmste kam zuletzt.
Ein alter Esel fraß die ganze
Von ihm so heiß geliebte Pflanze.

  • Wilhelm Busch 1832–1908

Ich möchte wohl die Blume sein
In Deinem Glase Wein
So könnt ich in der Kehle Dein
Am heut’gen Tage sein.

  • Dagmar Stracke-Tursky 1941–2013

Wenn Blumen, gleichgültig
Welcher Farben und Formen,
Zusammenstehen, kann niemals
Ein Bild der Disharmonie entstehen. 

  • Vincent van Gogh 1853–1890

Rose, wie bist du reizend und mild!
Du bist der Unschuld liebliches Bild.
Rose, du trinkest himmlischen Tau,
Schmückest den Busen, Garten und Au.
Du, die zur Gabe ich mir erkor,
Lächelst aus Dornen freundlich hervor.
Sendest noch sterbend Düfte uns zu
Rose, du Holde!
Leben und sterben will ich wie du. 

  • Johann Jakob Ihle 1702–1774

Bearbeitungsstand: Donnerstag, 29. März 2018

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