Rebellion gegen die Meinungsdiktatur


Immer mehr Künstler wagen zu sagen, was sie denken

 

Von Bernd Stracke

Während sich manche „Staatskünstler“ gehorsamst an Vorgaben „von oben“ halten und sorgfältig darauf bedacht sind, keinen Fingerbreit vom Mainstream abzuweichen, wagt es eine zunehmende Zahl aufmüpfiger Kabarettisten, Sänger, Schauspieler und anderer Prominenter, frech und frei herauszusagen, was sie denken. Einzelfälle? Oder bahnt sich gerade eine Rebellion gegen die Meinungsdiktatur an? Hat gar eine patriotische Kehrtwende eingesetzt? Einige Beispiele, die für so einen Trend sprechen, griffen die „Genius-Lesestücke“ heraus.

„Geistige Freiheit ist die Freiheit, das sagen zu können, was andere nicht hören wollen.“ Die Nagelprobe auf dieses große Wort George Orwells (1903–1953) zu machen, getrauen sich immer mehr Menschen, die im Rampenlicht stehen. Auch auf die Gefahr hin, aus dem – sie ernährenden – Showbusiness gekippt zu werden, ihre Einnahmen oder gar ihre Existenz zu verlieren. Wohl machen manche bittere Erfahrungen in dieser Richtung, bei anderen tritt aber das Gegenteil ein: Ihre Konzerte sind ausverkauft, ihre Fangemeinden wachsen, ihre Tantiemen steigen. 

Christian Anders und die „Bilderbergerpuppe“

„Ich habe 25 Millionen Platten verkauft. Es ist mir wurscht, ob ich die Nummer eins oder die Nummer fünftausend bin. Ich freue mich nur, wenn ich der Lügenpresse eins auswischen kann.“ Dies sagt der gebürtige Steirer Christian Anders, Schlagersänger, Komponist („Geh nicht vorbei“) sowie Buchautor („Der Rubel muss rollen“). Von Mainstream-Medien wird er dafür gehasst, dass er sich über Themen wie Impfwahn, Migrantenflut und Geldsystem „unkorrekt“ äußert. Sein Song „Der Hai“ enthält (in seiner Erstfassung) die Passagen: „Ich hab die Macht, ich hab das Geld, ich bin der Herrscher dieser Welt. Ich schick euch täglich auf die Rolle, ihr kennt sie nicht, ‚die Protokolle‘. Auf sieben Säulen ruht die Welt, sieben Familien hab’n das Geld. Ob Rothschild, Cohn oder Donati, man nennt uns auch Illuminati.“ Christian Anders versteht sich nach wie vor als „Rebell“ und lacht nur, wenn man ihn in die Schmuddelecke stellen will: „Eine Verschwörungstheorie ist doch nicht deshalb falsch, weil sie eine Theorie ist.“ Früher als andere, nämlich schon 2009, griff Anders die deutsche Kanzlerin Angela Merkel frontal an: „Für mich sind Sie eine Lügnerin, Betrügerin und haben sogar hohe kriminelle Energie.“ Er nannte Merkel eine „Bilderbergerpuppe, die überhaupt nichts zu sagen hat“, und stellte ihr freundlich anheim, ihn wegen seiner Äußerungen zu klagen, was sie jedoch bis heute tunlichst unterließ. Seine Warnung an uns meint Anders ernst: „Ihr werdet früher oder später überrannt werden. Da könnt ihr euch warm anziehen. Wir haben keine Flüchtlingswelle, wir haben einen Flüchtlingstsunami. Wenn wir nicht bald lernen, werden unsere Enkel auf unsere Gräber urinieren, wenn sie mitkriegen, welche Staatsverschuldung wir ihnen hinterlassen haben.“ 

Keine „Gender-Bundeshymne“ mit Andreas Gabalier

Der Kärntner Schlagerstar Andreas Gabalier, vielfach ausgezeichnet („Bambi“, deutscher Fernsehpreis, 7 Amadeus-Awards) und mit Tonträger-Verkäufen hoch im siebenstelligen Bereich, ist der derzeit erfolgreichste Musiker Österreichs. Er füllt mühelos Stadien und Hallen, ist finanziell unabhängiger denn je und daher nicht, wie andere, auf ORF-Versorgungsaufträge angewiesen. Ob in der Kopftuchdiskussion, ob bei seinem Nein zur „gendergerechten“ Verunstaltung unserer Bundeshymne oder anderen beim Establishment verpönten Wahrheiten: Gabalier ist bodenständig, nimmt sich kein Blatt vor den Mund und stößt die politisch korrekt getrimmte Kulturwelt laufend vor den Kopf. Prompt erntet er deswegen Beflegelungen durch die offizielle „Szene“, darunter übrigens durch die – einst selbst keineswegs immer politisch korrekte – Musikgruppe EAV, bis hin zum völlig abstrusen Vorwurf der Hitlernähe. Uns warnt Gabalier: „Das Land geht den Bach runter.“ Auch die „ schwule Regenbogenkultur“ bekommt bei ihm ihr Fett ab: „Es ist nicht leicht auf dieser Welt, wenn man als Manderl heute noch auf ein Weiberl steht.“

Helene Fischer reagiert nicht auf Antifa-Zuruf

Helene Fischer, Kind russlanddeutscher Eltern und mit mehr als zehn Millionen verkauften Tonträgern eine der erfolgreichsten deutschen Schlagersängerinnen, ließ sich auch von ihrem (linken) Künstlerkollegen Udo Lindenberg nicht schulmeisterisch nach links schieben. Kollegen, die sich nicht in den Chor der modischen AfD-Beschimpfer einordnen wollen, kritisiert Lindenberg gnadenlos. Von Helene Fischer, die sich partout nicht in diese Reihen einfügen will, wünschte er sich in der „Rheinischen Post“: „Wenn doch von ihr auch mal ein Statement käme gegen Rechtspopulismus!“ Allein: Helene Fischer tat ihm diesen Gefallen bis dato nicht.

Melanie Schmitz pocht auf identitäres Recht

Von „Orthodoxen“ ganz und gar verteufelt wird die Sängerin Melanie Schmitz. Der längst auflagenschwindsüchtige „Spiegel“ nennt den Star das „Postergirl der neuen Rechten“ und stellt sich selbst die Frage, „Was will diese Frau? Und wie gefährlich ist sie?“, um auch gleich eine Antwort darauf zu geben: „Sie posiert in kurzem Rock und wird dabei vom Verfassungsschutz beobachtet. Sie ist der Star der Identitären-Bewegung.“ Der ellenlange „Spiegel“-„Steckbrief“ ist zum Fürchten: „Melanie Schmitz betreibt auf Instagram einen  Account. Dort nennt sie sich „rebellanie“ und postet Fotos von Avocados und von sich im T‑Shirt mit Leopardenmuster. Bei YouTube bestückt sie einen Kanal unter dem Namen „MademoiselleEnvie“. In ihren Videos spielt sie Gitarre und singt. Ein Facebook-Foto zeigt Schmitz mit verschränkten Armen, darunter steht: Melanie, 24, kämpft für unser Recht auf Identität. Recht auf Identität. Das klingt harmlos, jedenfalls nicht nach rechtsextrem. Melanie Schmitz gehört zu einer Gruppe, die sich Identitäre Bewegung nennt. Schmitz und ihre Freunde tragen keine Springerstiefel, sie distanzieren sich vom Nationalsozialismus, sie sind keine Antisemiten, sie sprechen sich gegen Gewalt aus, viele haben studiert. Ihr Vorbild, sagen sie, sei Greenpeace.“ Also: Kurzer Rock, Gesang mit Gitarrenbegleitung, Avocado-Fotos, Leoparden-T-Shirt, verschränkte Arme, Bekenntnis zu Gewaltfreiheit und obendrauf noch Sympathien für Greenpeace! Gefährlicher geht’s doch wohl nicht! Und dann singt sie auch noch ein „AfD-Lied“,[1] das hunderttausende Male angeklickt wird! 

Tirolerin Hannah unter Xenophobie-Verdacht

Die Schlagersängerin Hannah, die in Tiroler Mundart singt („Es muss außa“, „Weiber, es isch Zeit“), sah sich unversehens konfrontiert mit – von der zunehmend nach links driftenden „Tiroler Tageszeitung“ unhinterfragt „exklusiv“ und schlagzeilengroß aufgemachten –  Xenophobie-Vorwürfen einer angeblichen Zeugin. Ihr Verbrechen? Sie hat Kinder zu Spielen wie „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?“ und „Mohr im Hemd“ auf die Bühne gebeten. FPÖ-Nationalrat Peter Wurm persönlich nahm die Sängerin gegen die schwere mediale Verteufelung in Schutz und postulierte: „Künstler sind kein Freiwild. Derartige Diffamierungen braucht sich niemand gefallen zu lassen, geht es doch um künstlerische Reputation und wirtschaftliche Existenz. Wenn man nicht einmal mehr Worte wie Heimat, Werte oder Tradition in den Mund nehmen darf, weiß man, dass die Kritik aus einem nicht mehrheitsfähigen politischen Eck kommt, denn linke Gesinnungsmache war und ist nicht die Position der Mehrheit in Tirol.“ Hannah selbst stellte klar: „Ich habe erklärt, dass ich stolz darauf bin, Tirolerin zu sein, dass ich mein Land liebe und möchte, dass die eigene Kultur auch für unsere Kinder erhalten bleibt. Ich habe nichts gegen fremde Kulturen, die in unser Land kommen, aber ich will nicht, dass sich unsere Kultur fremden Kulturen unterordnen muss.“ Entsprechenden Rückenwind geben ihr unzählige Fans auf ihrer Facebook-Seite.

„Toleranzbesoffene Tugendwächter“ gegen Lisa Fitz

Die deutsche Kabarettistin, Schauspielerin und Sängerin Lisa Fitz, Enkelin des Schriftstellers Hans Fitz und der Opernsängerin Ilse Fitz, ist seit Jahren eine „Unbequeme“. Im Januar 2018 sorgte sie mit dem Song „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ für Schlagzeilen.[2] Der Text enthält Anspielungen auf die Rothschilds, Rockefeller, Soros & Consorten, „die auf dem Scheißeberg des Teufels Dollars horten“, weswegen Systemmedien und linke „Sittenwächter“ geradezu in Hysterie verfielen. Mit allen Mitteln versuchten sie, die Künstlerin zu diskreditieren. Im Gegensatz zu anderen Prominenten, die auf Kuschelkurs mit den Mächtigen gehen, kritisierte Lisa Fitz bei SchrangTV (vom „Focus“ als „Verschwörungstheorie-Kanal“ verunglimpft) massiv die NATO und die derzeitige deutsche Regierungspolitik. „Die Welt“ ließ sogar eine Art Sektenbeauftragte erklären, dass der neue Song von Lisa Fitz „äußerst bedenklich“ sei. Kritiker beobachteten, wie die Internet-Klickzahlen des Fitz-Clips regelmäßig „zurückgedreht“ wurden, um ihren Song aus den wichtigen „Youtube-Trends“ zu kippen. Was nervös gewordene Gesinnungswächter auf den Plan rief und wild mit der „Nazikeule“ fuchteln ließ: Lisa Fitz spricht in ihrem Lied von „Goldman Sachs und seinen Schranzen“. Dass dabei ausgerechnet die linken, selbsternannten Weltenretter Schaum vor dem Mund bekommen und zur Ehrenrettung der internationalen Finanzelite aufmarschieren, lässt wohl auf völlige Konfusion in deren Reihen schließen. Auch mit Genderwahn und Extremfeminismus rechnet Fitz gnadenlos ab: Manche Geschlechtsgenossinnen kämen ihr vor „wie wandelnde Kuchenrezepte“; versuche sie (Fitz) etwa, mit so einer „Frau ohne Hirn“ die Ukraine-Krise zu diskutieren, würde sie „nach zwei Minuten von den toten Augen von London angestarrt“.

Monika Gruber über „Wirtschaftsbereicherer“ 

Mit der bayerischen Star-Kabarettistin und Schauspielerin Monika Gruber tun sich etablierte Meinungsmacher besonders schwer: Die Bambi-Gewinnerin und Trägerin des Deutschen Comedy-Preises, des Bayerischen Kabarettpreises und des Merkur-Theaterpreises engagiert sich nämlich für Flüchtlinge. Allerdings vor Ort – im Libanon. Da fällt schon mal der Applaus zu Texten wie diesem verhaltener aus: „In Deutschland sterben jährlich 70.000 Menschen an den Folgen von Tabakkonsum. 70.000, das passt ja grad, die kommen jedes Jahr über Rumänien, Bulgarien wieder rein, das gleicht sich genau aus. Net dass Sie denken, i hob was, i hob nix gegen diese Menschen, ich stimm ja unseren Medien zu, die unisono beschrieben haben, wir müssen froh sein, dass diese Leut kommen, grad aus Rumänien, weil die unsere Wirtschaft so ankurbeln. Mal nachdenken: Das stimmt. Gelt, wie die unsere Wirtschaft ankurbeln: Ständig brauchst neue Fensterscheiben, Türschlösser, Alarmanlagen, Wachhunde, also, wie die die Wirtschaft ankurbeln, das ist ja sagenhaft. Na, ich hab nix gegen diese Menschen, aber i bin a Bayer, da g’hört a g’sunder Rassismus zur Kultur, verstehst? I kann des auch gar nicht steuern, bei mir ist das mehr so a Reflex, wirklich wahr. Wir haben an polnischen Pfarrer, wenn der zum Predigen anfängt, liepe Gameine lassat uns betan fir den Friedan, muss i immer schaun, ob der Geldbeutel noch da ist.“

Otto Waalkes „Apokalypse Merkel“

Der häufig einfach nur „Otto“ genannte ostfriesische Komiker, Zeichner, Musiker, Schauspieler und Regisseur gilt als einer der erfolgreichsten Vertreter des deutschen Humors. Bei einer Wahl zum besten deutschsprachigen Komiker belegte er den dritten Platz hinter Loriot und Heinz Erhardt. Sein Clip https://www.youtube.com/watch?v=QyOBuwYrtVc mit dem Titel „eines der schönsten Liebeslieder in deutscher Sprache von den Flippers“ wurde knapp zwei Millionen Mal aufgerufen, ehe er „aus urheberrechtlichen Gründen gesperrt“ wurde. Aber wie es im Internet schon mal vorkommt, unter dem neuen Link https://www.youtube.com/watch?v=3X6BVAXcEjk war es bei Redaktionsschluss für dieses Genius-Lesestück wieder in alter Frische zu hören: 

„Angela Merkel wie lange noch, Angela Merkel erlöse uns von dir,
Angela Merkel bitte geh, Angela Merkel die Springer-Kanzlerin,
Angela Merkel, wann? Angela Merkel, wenn nicht jetzt wann dann?
Es gibt Millionen von Sternen. Die Stadt hat viel tausend Laternen.
Gut und Geld gibt’s so viel auf der Welt, aber dich gibt’s nur einmal für mich.
Es gibt Millionen Insekten, deren Stich führt zu schweren Infekten.
Das weiß jeder aus dem Biologieunterricht, aber dich stechen sie leider nicht.
Es gibt Millionen Bazillen, die sind winzig, doch die können killen,
Infizieren die ganze Bevölkerungsschicht, aber dich erwischen sie nicht.
Es gibt Millionen von Drohnen, die schießen mit scharfen Patronen,
Unbemannt und unfehlbar an sich, aber dich durchlöchern sie nicht.
Schon der Gedanke, dass ich dich niemals verlieren könnt,
Dass auch kein Unglücksfall dich eliminieren könnt,
Der ist so schaurig, weil du die Apokalypse bist.
Wie schön wär’ die Welt für mich ohne dich?“

„EU-Bauer“ Manfred Tisal: Plädoyer für Adam

Wegen seiner politisch unkorrekten Ansichten vom ORF gnadenlos abgesägt wurde Manfred Tisal, preisgekrönte Villacher-Faschings-Ikone („EU-Bauer“). Flüchtlinge seien Sozial schmarotzer, hatte Tisal gepostet und später im kritischen Magazin „alles Roger?“ auch noch präzisiert: „Jeder, der 45 Jahre lang für sein Land und für den Wohlstand seiner Bewohner gearbeitet hat und dann mit einer Pension von kaum mehr als 800 Euro das Auslangen finden muss, während andere in den Topf greifen, der nicht für sie vorgesehen ist, und das gleiche herausschmarotzen, weiß, wovon ich rede.“ Als Autor von zehn Büchern und zwei CD’s ist Tisal allerdings jetzt populärer denn je zuvor. Kürzlich nahm er auch noch gender-vernarrte Gottesmänner ins Visier: „Die Kirche ist beim Versuch, es Feministinnen recht zu machen, ins Fettnäpfchen getreten. Man will Adam streichen, um das Weibliche, Eva also, zu präferieren. Vielleicht wäre es besser gewesen, bei anderen biblischen Gestalten zu beginnen, Abeline statt Abel, Kainia statt Kain, Mosa statt Moses. Wenn eine Jesa Christa in der Krippe gelegen hätte, wären Petra und Paula ihre Begleiterinnen gewesen.“ Die Kirche könne es sich auch sparen, das Vaterunser von „führe uns nicht in Versuchung“ in „Führe uns in der Versuchung“ zu ändern. Die sich – wohl grundlos – noch unabhängig nennende „Tiroler Tageszeitung“ zelebrierte ausführlich die „Aufregung“ in sozialen Medien über Tisals Äußerungen betreffend „Flüchtlinge mit Adidasschuhen, Nike-Leiberln und Diesel-Jeans mit Smartphones“. Die Antidiskriminierungsstelle Steiermark zeigte Tisal wegen Verhetzung an, der Künstler wurde sogar ins oberösterreichische Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (!) zur Einvernahme gebeten. Aber er ließ sich nicht beirren und setzte mit einem demonstrativen Dank an den neuen Vizekanzler sogar noch eins drauf: „Ich habe nie, wie diverse Medien ohne Recherche berichten, H.‑C. Straches Angebot, mich in meinem Kampf um Meinungsfreiheit zu unterstützen, zurückgewiesen. Im Gegenteil. Es hat mich gefreut!“ Alle „etablierten“ Versuche, den beliebten Bühnenstar „kaltzustellen“, gingen ins Leere: Ein kürzlich vom kritischen Blatt „Wochenblick“ in den Linzer Redoutensälen organisierter Abend mit Manfred Tisal war schon lang vorher bis auf den letzten Platz ausverkauft. 

Caritas-Empörung über die „Stadtrichter zu Clagenfurth“

Förmliche Schnappatmung bei der Caritas löste ein im Fasching gezeigter Flüchtlings-Sketch der beliebten und erfolgreichen Komikergruppe der „Stadtrichter zu Clagenfurth“ aus. Inhalt: In einer „Integrationsklasse“ treffen „Schüler“ verschiedener Länder aufeinander. Der einzige „Öster reicher“ wird im Namen der Toleranz ständig benachteiligt, während die „Ausländerkinder“ für kaum erbrachte Leistungen gute Noten bekommen. Dann beschreibt ein „indischer Schüler“ seine Fluchtroute: „Erst mit dem Tiger, dann Elefant, dann Boot, dann Zug, und in Österreich mit der Limousine.“ Als der „Österreicher“ in dem Sketch aufgefordert wird, seine „Mitschüler“ doch mit ins Boot zu holen, stößt einer von ihnen panisch hervor „nein, nein, nix mehr Boot, nix mehr Gummiboot!“ Auch tritt ein „ausländischer Hausmeister“ auf, der verkündet, nicht arbeiten zu wollen, denn das würden ja „die Frauen erledigen“. Zu guter Letzt wird auch über ein topmodernes Smartphone diskutiert, das „neue iPhone 20“: „Hat Abdullah von Caritas. Nix gute Qualität, aber Abdullah ist gut Mann.“ Für Caritas-Generalsekretär Klaus Schwertner wurde „hier eine Grenze überschritten“. Die – auch von den „Genius-Lesestücken“ mehrfach kritisch durchleuchtete – Caritas[3] kündigte an, gegen die „Stadtrichter“ gerichtlich vorzugehen.

Peter Cornelius kritisiert Umvolkung

Zu den Promis, die Zivilcourage zeigen und aussprechen, was die Menschen sich denken, zählt auch Peter Cornelius, einer der berühmtesten Künstler Österreichs. Mit seinen Hits „Reif für die Insel“ und „Entschuldige i kenn di“ sang er sich in die Herzen von Millionen. Ein Interview mit der „Kronenzeitung“, in dem sich der Schlagersänger als aufrechter Patriot und Kritiker der etablierten Politik zeigt, gilt in konservativen Kreisen schon jetzt als „das mutigste Interview des Jahres“. Cornelius im O-Ton: „Für mich hat Angela Merkel die Deutschen praktisch ins Koma regiert. Das kann nicht ewig so weitergehen. Irgendwann kommen die unmittelbaren Spätfolgen, wo es die Menschheit hochreißen wird, aber dann ist es zu spät.“ Er kritisierte, „dass wir in Europa eigentlich umgevolkt werden sollen.“ Für ihn ist es schlicht verrückt, dass die Menschen nicht auf diese „groß angelegte Geschichte“ reagieren. Viele andere Künstler würden seit 15 Jahren mit dem Zeitgeist konform gehen. Mitschuld habe die Political Correctness, die nur ein Instrument für die „verschlagene Politikerkaste“ sei, um so bequem wie möglich weiterlügen zu können. Das Problem sei, dass die Menschen die Dinge nicht mehr beim Namen nennen können. Die EU-Bürokraten in Brüssel nennt Cornelius eine „Berufsverbrecherbande“, die „ein zusammengemanschtes Insgesamt-Europa“ fabrizieren wollen. Den EU-Kommissionspräsidenten und „obersten Bussibär“ Jean-Claude Juncker bezeichnet Cornelius als „Alkoholiker, der den Chef einer Kommission spielt“. Die Vernünftigsten im derzeitigen Europa seien die Visegrádstaaten. In einem anderen Interview empfiehlt er seinen Zeitgenossen: „Niemand sollte mehr auf die Nazikeule reagieren. Verschwörungstheoretiker, Rassist und Nazi sind ja ganz infantile Begriffe, mit denen man auf die Leute hinschlägt, die sich Sorgen und Gedanken um die Entwicklung machen.“ 

Flächendeckende Medienjustiz gegen Silvana Heißenberg

Die Schauspielerin Silvana Heißenberg erfuhr, wie fatal es sein kann, seine Meinung frei zu äußern. Europaweit bekannt geworden u. a. durch TV-Serien wie „Einsatz in Köln“ und „Auf Streife“, verlor sie 2016, weil sie u. a. Merkels Willkommenskultur nicht goutierte, ihr Engagement bei RTL und sollte dann offenbar durch flächendeckende Medienjustiz mundtot gemacht werden. Selbst das Internetlexikon Wikipedia spielte sich zum Meinungsrichter auf und lieferte durch dreiste Löschung von essentiellen Heißenberg-Inhalten ein weiteres Beispiel für selektive Herangehensweise an das formal deklarierte Unternehmensziel, „das Wissen der gesamten Menschheit zu sammeln“.[4] Zudem, sagt sie, hätten kriminelle Hacker ihre Webseite mit Viren infiziert. Allerdings bissen die Gegner bei Heißenberg auf Granit: Die Künstlerin ließ sich den Mund nicht verbieten und baute sich ein weiteres Standbein als Journalistin auf. In ihrer Kolumne bei „jouwatch.com“ berichtete sie über „den wöchentlichen Wahnsinn, der in Deutschland und Europa seit der illegalen Masseninvasion herrscht“ und kämpft unerschütterlich gegen „die vorsätzlich gesetzwidrig handelnde, ihren Amtseid brechende, diktatorische ReGIERung, antideutsche Altparteien und die mehrheitlich verlogene Mainstream-Presse“. In einem „Info-Direkt“-Interview konstatierte sie: „Die Dümmsten lassen sich noch von Linksfaschisten eine „geschichtliche Erinnerungskultur“ einreden, damit die schlimmsten Feinde in unserem Land schalten und walten können, wie sie es möchten. Ich kann es nicht fassen, dass dieses Volk einfach nur zuschaut und nicht handelt.“ Heißenberg trotzig: „Ihr habt euch aber mit der Falschen angelegt. Ich werde kämpfend sterben, aber nicht kniend.“ Vor wenigen Tagen wurde Heißenberg von Facebook – dort hat sie mehr als 15.000 Fans – komplett „offline“ gesetzt.

Gottschalk: „… dann Fronleichnamsprozession in Istanbul“

Thomas Gottschalk, Schauspieler und Entertainer („Wetten, dass?“) mit schlesischen Wurzeln und einem geschätzten Privatvermögen von 85 bis 130 Millionen Euro, hat keine Kotaus vor den Systemmedien nötig. Der gläubige Katholik und ehemalige Ministrant kann es sich ungestraft leisten, die vom deutschen Innenminister Thomas de Maizière (CDU) erhobene Forderung nach einem muslimischen Feiertag in Deutschland auf Twitter ironisch zu kommentieren: „Muslimischer Feiertag bei uns ist ein guter Einstieg, demnächst Herz-Jesu-Freitag in Bagdad und dann Fronleichnamsprozession in Istanbul.“ Während der nunmehrige Ex-SPD-Vorsitzende Martin Schulz sofort herbeieilte, um de Maizière zu sekundieren und mit ihm den nächsten Schritt der Islamisierung Deutschlands zu beraten (auch die katholische und evangelische Kirche begrüßen, zumindest nach Meinung der Mainstream-Medien, den Islam-Feiertag), stieß Gottschalk mit seiner – hier just mit der AfD konform gehenden – Position auf breite Zustimmung in der Öffentlichkeit.

Xavier Kurt Naidoo ist kein Antisemit

Schwer tut sich das Establishment mit dem deutschen Soulsänger Xavier Kurt Naidoo, der südafrikanische, indische, irische und deutsche Wurzeln hat: Die „Linksjugend Solid“ und der „Deutsche Lesben- und Schwulenverband“ zeigten ihn im Zusammenhang mit dem Liedtext „Gespaltene Persönlichkeit“ wegen Volksverhetzung an (für die die Staatsanwaltschaft freilich keine Anhaltspunkte fand). Die linke „Amadeo Antonio Stiftung“ musste im Zusammenhang mit als antisemitisch interpretierbaren Textstellen des Naidoo-Songs „Raus aus dem Reichstag“ einem gerichtlichen Vergleich zustimmen, denn sie hätte den Künstler auf ihrer Plattform „Netz gegen Nazis“ nicht als „Antisemiten“ einstufen dürfen. Während deutsche Medien ein anderes Naidoo-Lied mit dem Titel „Marionetten“ auch als antisemitisch, rechtspopulistisch und verschwörungstheoretisch wahrnahmen, organisierten israelische Veranstalter für Naidoo und die Söhne Mannheims ein gelungenes Konzert in der Oper von Tel Aviv. Weil Naidoo meint, Deutschland sei kein freies, sondern ein besetztes Land, wurde ihm vorgeworfen, er „verrühre Verschwörungstheorien, Demokratiefeindlichkeit, Nationalismus, Antiamerikanismus, Antikapitalismus und Friedensgeraune zu einer dunklen Suppe“ und sei „unterwegs mit seiner Mission, die sich im Gleichklang mit den Reichsbürgern“ befände. 

Akif Pirinçci und die „flüchtenden Schlampen“

Spätestens seit 2009 ist der in Istanbul geborene, 1969 mit seinen Eltern nach Deutschland gekommene deutsch-türkische Bestseller-Autor Akif Pirinçci für „politisch Korrekte“ und insbesondere etablierte Medien ein rotes Tuch.[5] Damals gab Pirinçci dem Internetportal „Politically Incorrect“ ein Interview, in dem er u. a. erklärte, dass er „mit jeder Faser Deutscher“ sei. Er meldete sich u. a. in der nationalkonservativen Wochenzeitung „Junge Freiheit“, in der Zeitschrift „eigentümlich frei“ sowie im Online-Portal der „Sezession“ mit gesellschaftspolitischen Kommentaren zu Wort. Außerdem hält er Lesungen in Burschenschaften, bei der „Pegida“, bei der AfD und bei der Partei „Die Freiheit“. Dabei kann es schon vorkommen, dass ihm Vermieter – Hotels oder auch das Goethe-Institut – bereits zugesagte Räumlichkeiten entziehen. Oder die Entrüstung kommt danach. So distanzierte sich der Augsburger Bürgermeister öffentlich von Pirinçci, als dieser in der Fuggerstadt über Einladung des Witikobundes auf dem Sudentendeutschen Tag referierte. Dass das mediale „Enfant terrible“ Ende 2014 in einer zivilrechtlichen Auseinandersetzung um beleidigende, schwulenfeindliche Angriffe auf Facebook unterlag und in gleicher Sache Anfang 2015 einen Strafbefehl wegen Beleidigung kassierte, machte ihn nur noch bekannter. Auch eine 30-tägige Social-Media-Sperre wegen als „islamfeindlich“ eingestuften „Hetzkommentaren“, ließ den Kritiker nicht verstummen. Wenn mit ihm das Temperament durchgeht, kann er schon mal Politiker als „Gauleiter gegen das eigene Volk“, Asylwerberinnen als „flüchtende Schlampen“ und Deutschlands Grüne als „Kinderfickerpartei“ bezeichnen. Nicht nur im Austeilen, auch im Einstecken ist er nicht empfindlich. Laut Nürnberger Nachrichten sagte Pirinçci einmal: „Es geht mir am Arsch vorbei, wenn man mich einen Nazi nennt, das ist mir scheißegal.“ Wenn es allzu untergriffig wird, weiß sich Pirinçci aber zu wehren. Sein Anwalt erwirkte jedenfalls erfolgreich einstweilige Verfügungen gegen die Berliner Zeitung und den Westdeutschen Rundfunk. In seinem Bestseller „Deutschland von Sinnen“ (2014) polemisiert Pirinçci – zugegebenermaßen in derber Sprache – gegen die seiner Ansicht nach privilegierte Stellung von Homosexuellen und Migranten (er nennt sie „Flüchtilanten“) in der politischen Debatte. Dr. Andreas Unterberger, ehemaliger Chefredakteur der „Presse“ und mittlerweile Betreiber eines höchst erfolgreichen Internet-Tagebuches, zählt Pirinçci in seinem Eintrag vom 30. Jänner 2018 – nebst anderen Islam-Kritikern wie Amer Albayati und Hamed Abdel-Samad – zu „genau jenen Männern, die uns am meisten Hoffnung machen sollten“. Buchgroßhändler nahmen Pirinçcis Bücher allerdings aus dem Programm, bei Thalia sind Bestellungen lediglich auf expliziten Kundenwunsch möglich, der Manuscriptum-Verlag liefert Pirinçcis neues Buch „Die große Verschwulung“ nur noch per Post aus. Heribert Seifert kritisierte in der Neuen Zürcher Zeitung den Boykott gegen Pirinçci, da der Buchhandel „nicht bloß auf Ausgrenzung vulgär-aggressiver Publizistik“ abziele, sondern „auf die vollständige Tilgung eines Schriftstellers aus der öffentlichen Wahrnehmung“. Zudem rege sich in derselben Medienwelt, die sich mit der Zeitschrift „Je suis Charlie“ solidarisierte, welche in „ressentimentgeladener Vulgarität“ mit Pirinçci durchaus mithalten könne, kaum Widerspruch gegen „solch purgatorischen Furor“. 

Gegenstrom-Bücher werden zu Bestsellern

Auch andere „quergebürstete“ Bücher werden mit allen Mitteln blockiert: Amazon vertreibt sie einfach nicht, Bestellungen werden nicht entgegengenommen. „Gute“ Kulturredaktionen kritisieren kritische Werke in Grund und Boden. Trotzdem erklimmen sie die Bestsellerlisten. Freuen dürfen sich Autoren wie Tilo Sarrazin (den die „Frankfurter Rundschau“ eine „stotternde Menschenkarikatur“ nannte und dem die linke „taz“ gleich „einen weiteren Schlaganfall“ wünschte) , Udo Ulfkotte und Eva Herrmann. Wer die Grenzen des engen politischen Meinungskorridors überschreitet, ist auf der Buchmesse in Frankfurt unerwünscht. Damit linke Agitatoren die drei konservativen bzw. vermeintlich rechten Verlage[6] inmitten der Bücherwüste von 7.000 „korrekten“ Verlagen sofort mühelos aufspüren konnten, kennzeichneten die Veranstalter 2017 die „Aussätzigen“ deutlich mit ihren Standnummern. Fazit: Auf dem angeblich gut gesicherten und bewachten Messegelände wurde der Stand von „Antaios“ verwüstet, dem „Manuscriptum Verlag“ wurden in einer Nacht-und-Nebel-Aktion die Bücher gestohlen und die Wände beschmiert. Doch: „Die politisch korrekte Front bröckelt, weil sich immer weniger Autoren und Verlage unterkriegen lassen und sich immer weniger Menschen vorschreiben lassen, was sie lesen sollen“ (Werner Reichel). 

Dass sich nicht nur, wie hier anhand einiger Beispiele aus Deutschland und Österreich aufgezeigt „etwas tut“, sondern auch in anderen Teilen Europas, lesen Sie im zweiten Teil dieser Analyse im nächsten Genius-Brief.

Anmerkungen

[1] Für Meinungsdiktatoren ist das von Frau Schmitz vorgetragene „AfD-Lied“ natürlich verwerflich zum Quadrat: 

Man soll sich vor den Wahlen immer sehr gut informieren
Drum spüren manche Leute den Drang sich zu profilieren (…)
Doch nur die dümmsten Kälber zerstören ihre Heimat selber
Aus Mecklenburg da hört man böse Sachen dieser Tage
Ein paar davon erzähl‘ ich Euch, hört zu, so ist die Lage:
Zum Beispiel Manuela Schwesig, von der kann man lernen
sich eine Stiftung anzustell‘n um „Hatespeech“ zu entfernen
Es liegt halt den Sozialdemokraten, ihre Nachbarn zu verraten
Ein and’res Thema, das sind diese Mecklenburger Linken
Ich mein‘ diese Protestpartei, deren Umfragewerte sinken
Kein Wunder, ist sie doch nur ein Zusammenschluss aus alten
verkalkten Stasi-Opas, die sich Schlägertruppen halten
Bürger komplett durchleuchten, Mauerschützen glatt verleugnen
Von Köln und Nizza und Paris, da wollen sie nichts hören
Sie lassen sich von Terroristen auch nicht weiter stören
Am Ende dieses fulminanten Multikulti-Traumes
Da wartet auf uns der Verlust des öffentlichen Raumes
Gegen diese Invasion hilft nur eins: Remigration!
Wo CDU und Grüne alle Unterschiede streichen
wo Illegale täglich unser Staatsgebiet erreichen
wo alle laut im Takt „wir schaffen das“ krakeelen,
Da gibt‘s nur eins: Die Altpartei‘n abwählen
Deshalb heißt die Direktive: Wir wählen Alternative…(für Deutschland)
Willst Du eine Zukunft für Deine Familie und Dein Land, wähl‘ die AfD, wähl‘ die AfD
Statt Dich auf and‘re zu verlassen nimmst Du‘s selber in die Hand, wähl‘ die AfD, wähl‘ die AfD (…)

[2] der Clip auf https://www.youtube.com/watch?v=38TegewutHs hat das Zeug zum „Kult-Lied“:

1. Ich sehe was, was du nicht siehst weil’s nicht so irre lustig ist. Ich sehe das, was du nicht sehen willst – weil du blind bist – und lieber shoppst und chillst. „I lies gar nix, i kauf mir jetzt a Kleid!“ 

2. Die Welt wird fieser und an wem mag´s liegen? Ich bin umzingelt von Staatsmacht und Intrigen. Es rafft noch mehr, wer großen Reichtum hat und die Menschen neben mir, die werd´n nicht satt. 

3. Der Schattenstaat, die Schurkenbank, der Gierkonzern. Wer nennt die Namen und die Sünden dieser feinen Herrn. Rothschilds, Rockefeller, Soros & Consorten, die auf dem Scheißeberg des Teufels Dollars horten. 

4. Die Masterminds und grauen Eminenzen JP Morgans, Goldman Sachs u. deren Schranzen, Waffenhändler, Spekulanten, Militär, Geheimdienste, Spione und noch mehr. 

5. Die elitären Clubs der bösen Herrn, denen liegt dein kleines Einzelschicksal – so fern. Es gibt sowieso zu viele Esser, ohne die Vielen geht´s den Wenigen besser. Die Kaltblüter mauern unsere Freiheit ein Jahr für Jahr – ohne Eile – Stein um Stein… 

6. Und wir sind zu blöd, um zu kapieren, zu träge und zu faul zum Informieren, kaufen Taschen, Schuhe, Schoko, Fußballkarten, während Satans Drachenreiter auf uns warten. He, du …! – He, du …! 

7. Mach die Ohren auf und höre, wie sie lügen! Mach die Augen auf und sieh, wie sie betrügen! Mach den Mund auf und sage, was du siehst! Die Wahrheit ist oft leider ziemlich fies. 

8. Die Weltenlenker sitzen ganz woanders – Ein illustrer Kreis, oh ja, der kann das. Der Teufel sponsert die, kackt auf den Haufen, die können Teile von der Welt sich einfach kaufen. 

9. Sind nie in Flüchtlingsheimen oder an der Tafel, in großen Schlössern wird diniert zu Geschwafel, in Luxusghettos residiern’s im Seidenhemd – Parallelwelt und Moschee sind denen fremd. 

10. Ich sehe was, was du nicht siehst, weil du halt ganz a Brave bist, die immer noch ans Gute glaubt, auch wenn man ihr das Liebste raubt. 

11. Deine Vision ist so naiv und dein Glaube an den Gott, der ist so tief. Doch sag ich dir, my love, dein Gott ist tot – auf der Welt regieren Mord und Geld und Not. „Wo isser denn? Warum sagt er nix? I hab doch so vui bet’?!“ Lisa: Aha. Ja, wo isser denn? Tja. 

12. Dein Gott macht Urlaub, er sitzt auf den Kanaren und im Pazifik, wo die Atomtests waren. Ihm macht das nix, er ist ja nur aus Luft und er verduftet, wenn die ganze Welt verpufft. 

13. Dein Unwissen birgt große Gefahr, denn was du nicht weißt, wird immerdar Elitenwissen bleiben und geheim und sie fangen uns wie Fliegen auf dem Leim. 

14. Wir müssen aufstöbern, zeigen und enthüllen. Sie aus dem Fuchsbau jagen und zerknüllen die Verbrecher gegen Liebe und das Menschenrecht – Doch im Deutschen wurzelt leider tief der Knecht. 

15. Geh hinaus und mach die Augen ganz weit auf! Benutz dein Hirn und lern begreifen, was da lauft… Mach dich auf deinen Weg, musst dich beeilen. Schau genau hin und lies zwischen den Zeilen! 

16. Wart nicht, mein Lieb, du musst dich sputen. Die Zeit arbeitet nicht mehr für die Guten… Es ist nicht fünf vor zwölf – s’ ist fünf nach eins und wenn du wo Gewissen suchst – s’gibt keins. 

17. Gierige Männer, Mördergreise, spielen vom Tod die böse alte Weise, reißen im Fallen die halbe Welt mit sich, wach auf und handle – lass dich nicht im Stich. 

18. Alles, was das Volk je wollte und was es bekommen sollte, wurde niemals ihm geschenkt, Wir müssen kämpfen – daran denkt!! Wer kann den Tango der Verleugnung besser tanzen…. Die Elite – oder die dummen Schranzen?

[3] Vgl. „Die Geschäfte der Caritas“, Genius-Lesestück Juni 2015, „Die Caritas und die Flüchtlingsindustrie“, Genius-Lesestück August 2015, und „Caritas – sie kann’s nicht lassen“, Genius-Lesestück Juni 2016).

[4] Der Wirtschaftsjournalist Michael Brückner beschreibt in „Die Akte Wikipedia – falsche Informationen und Propaganda in der Gutmenschen-Enzyklopädie“, Kopp Verlag (2014), „wie Wikipedia von linken Aktivisten und PR-Managern systematisch unterwandert wird, wie schnell Wikipedia-Beiträge den guten Ruf von Personen dauerhaft zerstören können und unerwünschte Einträge von selbstherrlichen Administratoren rücksichtslos gelöscht werden“.

[5] Siehe Bertram Schurian im Genius-Lesestück Nr. 8 (Mai–Juni 2014): „Deutschland von Sinnen – der irre Kult um Gender, Homosexuelle und Zuwanderer“.

[6] „Antaios“, „Manuscriptum“ und „Junge Freiheit“. Ersterer verlegt auch Werke des verstorbenen „Genius-Lesestücke“-Autors Rolf Peter Sieferle (Vgl. „Die wirklichen Ursachen der Migration“, Genius-Brief vom April 2017). Sieferles „Finis Germaniae“ („Das Ende Deutschlands) entfernte der „Spiegel“ aus seiner Bestsellerliste und schraubte dadurch erst recht die Verkaufszahlen hoch.

Bearbeitungsstand: Donnerstag, 29. März 2018
 
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