Genius-Brief Juli–August 2018

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Unter AUFGEBLENDET finden Sie am Ende der Inhaltsangaben aktuelle Hinweise auf besondere Zusammenhänge in Kurzfassung.

Die Verantwortung für die Inhalte der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Herausgeber ist der Verein Genius-Gesellschaft für freiheitliches Denken, Wien. Von diesem wurde mit der praktischen Durchführung der Herausgabe Dr. Gerulf Stix, Ampass, beauftragt. Die Redaktion leitet Bernd Stracke, Innsbruck.
Beide sind erreichbar über verein@genius.co.at. Über die redaktionelle Linie des Mediums informiert: www.genius.co.at. Die Wiedergabe von Genius-Lesestücken ist nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft gestattet. Weitere Auskünfte finden Sie ebenfalls unter: www.genius.co.at

Inhaltsangaben

Trendwende in der Einwanderungspolitik

Die EU und ganz Europa darüber hinaus stehen vor zwei existenziellen Herausforderungen. Darüber schreibt in aller Deutlichkeit Gerulf Stix unter dem Titel Es tut sich etwas in Europa. Außerdem nennt der Verfasser eine Reihe von Fakten, die eine europäische Identität begründen. Er meint, dass es so etwas wie eine „europäische Multikultur auf nationaler Grundlage“ gibt.
Lesestück Nr. 01/Juli–August 2018 

Wirtschaftssanktionen sind Mittel der Machtpolitik

Die Meinungsverschiedenheiten um die Wirtschaftssanktionen gegen Russland verdeutlichen nur, dass Wirtschaftssanktionen grundsätzlich Strafmaßnahmen sind. Welche Rolle sie im Völkerrecht spielen, beschreibt Hans Köchler in seinem Beitrag Sanktionen aus völkerrechtlicher Sicht. Bei aller Praxis von völkerrechtlichen Unterscheidungen steht fest, dass Wirtschaftssanktionen stets die Ungleichgewichte in Machtverhältnissen widerspiegeln. Oft sind Wirtschaftssanktionen eine Vorstufe zur Anwendung militärischer Gewalt.
Lesestück Nr. 02/Juli–August 2018 

„Absolute Wahrheiten“ gegen kritische Vernunft

Heutzutage ist es eine verbreitete Unsitte, die Aufklärung generell als Fehlentwicklung anzuschwärzen. Dagegen betont Siegfried Waschnig in dem Aufsatz Die entführte Aufklärung deren unverzichtbaren Beitrag zur Ersetzung von Aberglauben durch belegbares Wissen. Im Lichte der Aufklärung wird nach wie vor erkannt, dass als „absolut“ bezeichnete Lebenslösungen nicht erreichbar sind. Das kritische Denken ist der Motor in demokratischen Gesellschaften.
Lesestück Nr. 03/Juli–August 2018 

Autonome Waffen als „Kalaschnikows von morgen“?

Über Künstliche Intelligenz (KI) wurde in den Genius-Lesestücken wiederholt berichtet. Diesmal geht die Autorengemeinschaft Junius unter dem Titel Wie gefährlich ist „künstliche Intelligenz“? auf die „dritte Revolution der Kriegsführung“ ein. Leider ist weltweit ein neues Wettrüsten mit weitestgehend autonom operierenden Waffensystemen im Gange. Wissenschafter sehen die große Gefahr, das künstliche Intelligenzen in Verbindung mit autonomen Waffen die „Macht auf Erden übernehmen und die Menschen versklaven“ werden.
Lesestück Nr. 04/Juli–August 2018 

Ein unbekanntes und von den „Eliten“ verfemtes Wesen

Zwischen West- und Ostdeutschen klafft heute noch eine größere Kluft, als gemeinhin angenommen wird. Wolfgang Schimank schildert in seinem einfühlsamen Beitrag Der „Ostdeutsche“ eingehend, wie wenig viele Westdeutsche über die Geschichte ihrer „Brüder und Schwestern im Osten“ – der Eiserne Vorhang fiel erst 1989 – wissen. Ein Lehrstück auch für Österreich. Denn obwohl die Enns-Grenze, die nie ein eiserner Vorhang war, schon mit dem Staatsvertrag von 1955 definitiv wegfiel, brauchte es Jahrzehnte, bis sie auch aus der Mentalität der West- und Ostösterreicher verschwand.
Lesestück Nr. 05/Juli–August 2018 

Die Mentalität der Türken ist anders

Der Fall es türkisch-deutschen Fußballstars Mesut Özil veranlasst einen der besten Türkei-Kenner Österreichs, unseren Autor Peter Toplack, eine betont subjektive Beurteilung abzugeben: Der „Fall Özil“ als Muster einer „wunderbaren Integration“. Mit großem Respekt vor dem türkischen Volk macht der Autor dennoch aus seinem Herzen keine Mördergrube. Er liest seinen „blauäugigen“ deutschen Landsleuten in Österreich und Deutschland buchstäblich die Leviten. Die meisten Türkinnen und Türken fühlen sich in erster Linie als „türkisch“. Erst danach kommt alles andere. Reale Erfahrung schlägt eben theoretische erdachte Utopien immer noch um Längen.
Lesestück Nr. 06/Juli–August 2018 

„Geborgen im Sein“

Knittelverse kommen oft rau daher. Doch manchmal gelingt es mit ihrer Hilfe, Gedanken und Gefühle auf den Punkt zu bringen. In unserer Zitaten-Truhe finden sich diesmal einige ausgewählte Gedankenreimereien von Gerulf Stix. Als Dichtung kann man sie nicht beurteilen. Vielleicht ist es nicht ganz uninteressant, was ein Mensch, der lange im Rampenlicht der Öffentlichkeit stand, für sich privat so alles denkt.
Lesestück Nr. 07/Juli–August 2018 

„Der Barbarossa-Effekt“

Diese Buchbesprechung aus der Feder von Bernd Stracke hat es buchstäblich „in sich“. In ihrem politischen Krimi hat die Buchautorin Marie Kastner so gut wie alle für eine spannende Lektüre nötigen Zutaten vereint. Ein hochaktueller Zukunftskrimi jenseits von „political correctness“ bietet sich als spannende Urlaubslektüre an! Ein Schelm ist, wer von der geheimnisvollen Organisation „Interessensgemeinschaft Barbarossa“, die in dem Buch eine gewisse Rolle spielt, nun Parallelen zu den Identitären ziehen wollte. Geistigen Zündstoff liefert dieser intelligent verfasste Roman allemal.
Lesestück Nr. 08/Juli–August 2018 

Was die Philosophie über den Lebenssinn zu wissen vermeint

Seit Jahrtausenden beschäftigen sich Philosophen mit der Problematik um den Sinn des Lebens. Auch die Religionen tun das, haben aber einen anderen Zugang zur Sinnfrage. Hans-Joachim Schönknecht vermittelt einen gelungenen historischen Überblick, indem er eine scheinbar einfache Frage stellt: Der Sinn des Lebens? Man sollte sich eine ruhige Stunde gönnen, um diese weit ausholende Gedankenskizze innerlich aufzunehmen. Eine der Kernthesen lautet: In unserer Gegenwart wurde die Sinnfrage schlichtweg privatisiert.
Lesestück Nr. 09/Juli–August 2018 

AUFGEBLENDET
Trump und Putin in Helsinki

In Helsinki trafen sich am 16. Juli zwei Männer, deren „Chemie“ einfach stimmt. Die beiden Präsidenten von zwei Weltmächten, der US-Amerikaner Trump und der Russe Putin, geboren im nahegelegenen St. Petersburg, können miteinander, wie man so zu sagen pflegt. Allein diese Tatsache hat weltpolitisches Gewicht. All jene Kommentatoren, die mehr oder weniger verzweifelt nach sachlichen, nach „brauchbaren Ergebnissen“ suchten und noch suchen, sehen den Wald vor lauter Bäumen nicht. Gerade in Zeiten, wo besonders in den Riesenstaaten gut organisierte Institutionen nach ihrer inneren, eigengesetzlichen Dynamik so oder so weiter vor sich hin arbeiten, sind die menschlichen Kontakte zwischen unterschiedlichen Machthabern von enormer Wichtigkeit. Trump, gewählter Präsident der Supermacht USA, ist nun wirklich schwer berechenbar. Aber weder ist er der Narr, als den ihn viele seiner ideologischen Intimfeinde hinstellen, noch ist er der Nur-Polterer, der das Ansehen der USA in der Welt beschädigt. Er behält stets die amerikanische Innenpolitik im Auge. Dieser Präsident der USA verfolgt eisern die Linie, die er schon im amerikanischen Wahlkampf formuliert hat: „America first!“ Er „denkt“ mit dem „Bauch“ seiner Wähler. Die stehen auf ihn. Und die amerikanische Wirtschaft brummt...
Für alle Nicht-Amerikaner ist das manchmal recht unangenehm. Das bekamen jüngst auch die Europäer beim NATO-Gipfel in Schottland zu spüren wie zuvor schon beim Thema Wirtschaft. Um Zölle und Vergeltungszölle wird weiter gestritten. Natürlich haben die führenden Europäer in der Sache oft Recht, aber das ist nicht der springende Punkt. Der springende Punkt ist die faktische Oberherrschaft der USA über Europa in jeder Hinsicht – auch wirtschaftlich-finanziell. Die Führung der NATO durch die USA, die militärische Machtlosigkeit Mitteleuropas und die weltweite Dominanz der großen amerikanischen Konzerne (z.B. Internet) sind Eckpfosten dieser Tatsache. Rund ein Drittel der globalen Militärausgaben beispielsweise bestreiten die USA. Soweit eine nüchterne Feststellung sine ira et studio.
Für viele Nordamerikaner ist nach wie vor Russland der große Feind. Das ist seit dem Kalten Krieg so. Die sich ebenso still wie wirksam immer mehr nach vorn schiebende Weltmacht China hat zwar viele Leute in den USA aufgeschreckt, aber an dem „Feindbild Russland“ wird dennoch festgehalten. Das immer weitere Vorrücken der NATO gegen Osten unterstreicht das. Das ganze Geschehen rund um die Ukraine, die Krim und die daraus folgenden Wirtschaftssanktionen gegen Russland erklärt sich aus diesem permanenten Machtkampf. Was bedeutet das nun für Europa?
Für Europa stellt sich in diesem Machkampf zwischen den USA und Russland die Überlebensfrage. Käme es zu einem militärischen Schlagabtausch zwischen der überlegenen Weltmacht USA und der kleineren Weltmacht Russland, wäre unser Europa gewiss das Schlachtfeld – in erster Linie vermutlich Ost- und Mitteleuropa. Auch ein vielleicht nur begrenzter Krieg zwischen zwei Atommächten wäre so oder so für Europa tödlich. Das muss man nüchtern so sehen. Infolgedessen müssen alle Europäer – für oder gegen Trump, für oder gegen Putin – ein Lebensinteresse daran haben, dass es zu keinem militärischen Konflikt zwischen dem Westen und Russland kommt. Dieses Interesse Europas sollte die oberste strategische Leitlinie sein, egal wie sehr sich die Europäer bei anderen politischen Streitfragen in den Haaren liegen.

 

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Die Genius-Briefe erscheinen online sechsmal jährlich im Abstand von zwei Monaten.
Die nächste Ausgabe für die Monate September–Oktober 2018 wird am 1. Oktober 2018 heraus kommen.

Bearbeitungsstand: Freitag, 3. August 2018

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GENIUS-EDITION, Band 3
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