Der Sinn des Lebens?


Eine historisch-philosophische Betrachtung

 
Von Hans-Joachim Schönknecht

Wer eine philosophische Reflexion unter einen solchen Titel stellt, muss damit rechnen, dass der Leser müde lächelt – und gar nicht erst weiterliest. Und diese Reaktion ist sogar verständlich, ja vernünftig. Denn wer wollte sich unterfangen, auf ein Problem von solcher Allgemeinheit mit auch nur der geringsten Aussicht auf Verbindlichkeit zu antworten? Jedermann ist doch klar, dass sich diese Frage nicht mit der Eindeutigkeit beantworten lässt, wie man eine mathematische Aufgabe löst.

Wenn man allerdings mit jungen Menschen darüber spricht, was Philosophie sei, äußert stets irgendein Teilnehmer in der Runde die Auffassung, deren Bedeutung bestehe gerade im Nachdenken über den Sinn des Lebens. Und nicht nur das: Auch geachtete zeitgenössische Philosophen verfassen Bücher mit Titeln wie „Die Frage nach dem Sinn des Lebens“ oder „Die Sehnsucht nach Sinn“.[1] Hier scheint also doch ein Desiderat vorzuliegen; die Sinnfrage erscheint als genuin philosophisches Thema.

Antworten der Antike

Diese Annahme wird auch durch die Geschichte der Philosophie bestätigt. Denn seit der griechischen Antike ist die Sinnproblematik eines der die Philosophen beschäftigenden Themen, in gewissem Sinn ist sie sogar der Ursprung von Philosophie selbst. Die als griechische Aufklärung bekannte Kritik der mythischen Überlieferung trieb in der klassischen Epoche die Sinnproblematik hervor, und zwar in Form der Frage nach dem Glück. In der realistischen Annahme, dass alle Menschen nach Glück strebten, aber viele dies in oberflächlicher Weise nur in Gütern wie Reichtum und Macht suchten, hielten die Philosophen nach werthaltigen Formen des Glücks, nach dem „echten“ Glück und damit dem „Gelingen des Lebens“, Ausschau. Die Antworten waren vielfältig. Man identifizierte dieses hohe Gut in einem unbestechlich gerechten Leben (Sokrates), in der Orientierung am Ideal des Guten (Platon), in kompetenter Teilnahme an den Debatten der athenischen Volksversammlung (Sophisten), im Rückzug ins Private und dem vernunftgeleiteten Genuss des geistig wie sinnlich Schönen (Epikur), in der Unerschütterlichkeit und Gemütsruhe (Ataraxie) angesichts der Unberechenbarkeit des Schicksals (Stoiker) und dergleichen mehr.

Die temporäre Bewältigung der Sinnfrage im Christentum

Mit dem Sieg des Christentums wird die antike Frage nach der richtigen, zu wahrer Glückseligkeit führenden Lebensform als philosophische, vom einzelnen Menschen zu vollziehende Reflexion gegenstandslos (und in der Tat haben ja nur wenige die Mühe solchen Nachdenkens auf sich genommen). Nach der Enttäuschung der Naherwartung im Urchristentum entstehen allmählich die Kirche sowie eine christliche Theologie, die den Sinn des Lebens nun allgemein verbindlich definieren: Er besteht darin, ein guter Christ zu sein, im Gehorsam gegen die Autorität der Kirche und in Vorbereitung auf das Leben jenseits des Irdischen. Der Welt zu entsagen wird zum leitenden Sinn und Ideal. Als von der Erbsünde Gezeichnetem lastet auf dem Menschen eine permanente moralische Bringschuld.

So lange das Christentum kraftvoll und das Monopol der katholischen (d.h. der „allgemeinen“) Kirche für die Interpretation des Lebens ungebrochen ist, besteht kein Bedarf einer Neuorientierung. Dazu kommt es erst, als dieses Monopol zu bröckeln beginnt. Erste Anzeichen treten bereits im späten Mittelalter auf und verstärken sich mit der in Humanismus und Renaissance sich entwickelnden neuen Wertschätzung des Humanen. Der Mensch als solcher – und nicht nur die demütig glaubende Seele – gewinnt einen Eigenwert, durchaus auch unter Würdigung seiner natürlichen Gaben wie Intelligenz, Kraft und Schönheit. Die Idee einer naturgegebenen „Würde des Menschen“ (Pico della Mirandola) und das Ideal des menschlichen Schöpfertums, der Genialität, werden leitende Vorstellungen.

Die Rückkehr der Sinnfrage in der Neuzeit

Die Erosion des kirchlichen Sinndeutungsmonopols mit seiner Orientierung des Menschen auf das Leben nach dem Tode verstärkt sich mit den historischen und geistesgeschichtlichen Umbrüchen der frühen Neuzeit. Ich nenne die Entdeckung Amerikas (1492), den Protestantismus und seine neuartige, die Einzelperson aufwertende Glaubensauslegung (ab 1517), die Erfindung des Buchdrucks (um 1540) sowie die revolutionäre Entdeckung der Heliozentrik durch Kopernikus (um 1520), die den Menschen aus seiner Zentralposition im Kosmos vertreibt und damit die mittelalterliche Ordo-Vorstellung ins Wanken bringt. 

Im 17. Jh. beginnt der Aufschwung der neuen, empirisch, experimentell und mathematisch verfahrenden Naturwissenschaften, und mit ihm entsteht die optimistische Überzeugung, dass, mit den Worten Descartes‘ (1596–1650), der Mensch selbst dazu befähigt ist, mittels des „natürlichen Lichts unseres Verstandes“[2] die wahre Erkenntnismethode zu finden, die die Menschen „zu Herren und Eigentümern der Natur“[3] werden lässt und „großen Nutzen für das Leben“[4] stiftet, etwa in Form der Medizin. Deren Fortschritt könnte uns „vor einer unendlichen Zahl von Krankheiten, ja vielleicht sogar vor Altersschwäche bewahren“[5] – eine Prognose, die sich bekanntlich glänzend, wenn auch nicht ohne Ambivalenz, bewahrheitet hat.

Die gleichzeitig von Descartes eingeleitete und mit Hegel (1770–1831) sich vollendende neuzeitliche Metaphysik bewältigt die Sinnproblematik letztmalig durch die Verankerung des menschlichen Daseins im Absoluten: Über die gemeinsame intellektuelle Natur, die in Gott in uneingeschränkter, im Menschen in begrenzter Form realisiert ist, ist dieser mit jenem als dem Sein im Grunde, ontologisch stabil verbunden.[6]

So werden die durch die Glaubensspaltung in Katholizismus und Protestantismus aufgerissenen Gräben philosophisch überbrückt. Die nachfolgende religions- und kirchenkritische Aufklärung (seit dem 18. Jh.) flankiert die metaphysische Bewahrung der Einheit des Sinns durch die Betonung der Vernunftnatur des Menschen und den daran anknüpfenden optimistischen Glauben an die Perfektibilität der Gattung Mensch. Man setzt seine Hoffnung auf die unter geheimer göttlicher Leitung im geschichtlichen Prozess erfolgende Erziehung des Menschengeschlechts (Lessing) zu Vernunft und Sittlichkeit. Die Sinnfrage betreffend, sind Transzendenz und Immanenz in eine Balance gebracht.

19. Jahrhundert: Sinnkrise durch Radikalaufklärung

Die eigentliche Zersetzung von objektivem Sinn, sozusagen der große „Kladderadatsch“, erfolgt mit dem „revolutionären Bruch im Denken des 19. Jahrhunderts“ (K. Löwith). In philosophischer Hinsicht ist das Jahrhundert (zumindest von seinem zweiten Drittel an) geprägt durch radikale Aufklärung in Form einer kontinuierlichen Abfolge sinnkritischer Entwürfe. Hierzu im Folgenden einige knapp gefasste Beispiele.

Für den Religionsphilosophen und Begründer der Existenzphilosophie, den Dänen Sören Kierkegaard (1813–55), klafft zwischen dem auf die Empirie beschränkten menschlichen Intellekt und dem zentralen, von Kierkegaard als „Paradox“ bezeichneten christlichen Glaubensartikel von der Menschwerdung Gottes in Jesus Christus ein derartiger, gedanklich in keiner Weise zu überbrückender Abgrund, dass der Zugang zum Glauben sich nur mittels einer Art verzweifelter Selbstpreisgabe des Verstandes, eines durch keine vernünftige Überlegung ableitbaren „Sprunges“ bewerkstelligen lässt. Das christliche Paradox vereinzelt, Kierkegaard zufolge, den Menschen radikal, insofern es ihm eine Entscheidung aufnötigt, die seine Ratio übersteigt. Die den Glauben wie einen sicheren Besitz verwaltenden Kirchen stellen keine Hilfe dar, sie blenden das Paradoxe aus und behandeln den Glauben als den Normalfall, womit sie ihn gerade verfehlen. Der Einzelne ist auf sich allein gestellt, er muss sich den christlichen Lebenssinn mit einem Akt radikaler Selbsthingabe erobern. Dies verleiht dem Leben absoluten Ernst.

Ganz im Gegensatz zu Kierkegaards Versuch, transzendenten Lebenssinn zu retten, bekämpft der Junghegelianer Max Stirner (1806–56), Begründer des philosophischen „Egoismus“, in atheistisch-anarchistischer Einstellung die tradierten sinnstiftenden Ideen. Gott, Volk, Vaterland, Staat, Recht, Moral, überhaupt jeder allgemeine Wert, sind ihm ebensoviel Weisen, den Einzelmenschen sich selbst zu entfremden und seinem legitimen Eigeninteresse ein fremdes unterzuschieben. Stirners Überzeugung, dass jeder allgemeine Wert dem Einzelnen oktroyiert sei und dieser sich davon „emanzipieren“ und die eigene Person zum zentralen Sinn und Inhalt des Lebens machen müsse, gipfelt in dem erst heute in seiner Aktualität für die Moderne sichtbar werdenden solipsistischen Credo: „Mir geht nichts über mich!“ Offensichtlich verkennt Stirner, dass das menschliche Leben, vom ersten Schrei des Neugeborenen an und lange bevor der Mensch „Ich“ sagt, jedoch lebenslang zu seiner Erhaltung auf allgemeine Strukturen angewiesen ist, auf es schützende Institutionen ebenso wie auf technisches Wissen und moralische Prinzipien, kurz gesagt: auf das Engagement anderer Menschen.

Radikalisierung der Sinnfrage durch Nietzsche

Eine ganz neue, nicht mehr zu überbietende philosophische Brisanz erhält die Frage nach dem Sinn des Lebens durch Friedrich Nietzsche (1844–1900). Mit dem von Nietzsche prognostizierten „Untergang des Christentums“[7] geht für ihn einher „der Untergang der moralischen Weltauslegung“[8], die den Einzelnen in ein als objektiv gültig geglaubtes Wertgefüge band. Mit dem „Misstrauen, ob nicht alle Weltauslegungen falsch sind“[9], tritt, Nietzsche zufolge, die Welt in die Epoche des „Nihilismus“ ein, das heißt in die „radikale Ablehnung von [objektivem] Wert und Sinn“[10]; im Menschen macht sich „das durchbohrende Gefühl des Nichts“[11] breit. Damit ist der Mensch, der die Religion verloren hat, einem Leben ohne letzten, metaphysischen Sinn ausgesetzt und dazu verurteilt, dem Dasein selbst Sinn und Rechtfertigung zu schaffen. Der Entschluss, ohne verbürgten Sinn zu leben bzw. sich dem von ihm selbst definierten Sinn anzuvertrauen, würde den Menschen, falls dieser die Kraft dazu fände, in Nietzsches Verständnis zum Übermenschen erheben. Das ist der wahre Sinn dieses berüchtigten Nietzscheschen Begriffs.

Zusammen mit dem von ihm bewunderten Dostojewski ist Nietzsche einer der großen Verkünder des modernen Nihilismus, aber im Gegensatz zu jenem, der gerade wegen des Nihilismus entschieden an der Notwendigkeit von Religion festhält, ist Nietzsche selbst überzeugter Atheist und Nihilist, insofern er, der philosophische Autodidakt, jeglichen objektiven Sinn in der Welt und über diese hinaus leugnet und als eigentliche Realität in allem Geschehen nur einen blinden Willen zur Macht zu erkennen glaubt. Die Lehre vom Willen zur Macht als geheimer Motivation allen Seins und Handelns ist Nietzsches uneingestandene Übertragung des Darwinismus auf die geistige, soziale, historische und sogar kosmische Ebene und findet heute in einer verallgemeinerten Evolutionstheorie ihre Fortsetzung.

Nietzsches Erben

Die für die erste Hälfte und die Mitte des 20. Jh. außerordentlich prägende Philosophie des Existentialismus, deren Einfluss auf unsere gegenwärtige Weise, die Welt zu sehen, kaum zu überschätzen ist, greift Nietzsches provokative Zeitdiagnose ebenso wie Gedanken Kierkegaards und Stirners auf. In seiner atheistischen Spielart bei Heidegger, Sartre und Camus, die postmodernen Philosophen eingeschlossen, strickt der Existentialismus an Nietzsches Mythos objektiver Sinnlosigkeit der Welt weiter. Wenn der Mensch hinter die Kulissen der Alltäglichkeit schaut, über die Daseinsfürsorge und die gesellschaftlichen Konventionen hinaus, blickt er demnach, metaphysisch gesehen, ins Nichts; er erfährt, mit den Worten des frühen Heidegger, die „Hineingehaltenheit des Daseins in das Nichts“ (Was ist Metaphysik?). Der Mensch wird der Absurdität (Camus) des Daseins als Ganzes und der Tatsache von dessen totaler Kontingenz inne; Angst, existentielle Langeweile, besinnungsloser Sturz ins Amüsement oder Selbstmord erscheinen als die trüben Alternativen. Als Ausweg aus dieser von der Radikalaufklärung aufgestellten Falle fordern die Denker „existentiellen“ Ernst angesichts der Endgültigkeit des Todes, entschlossenes Engagement für eine Humanisierung der Welt und Rückbesinnung auf das „Wesentliche“ (Heidegger). 

Privatisierung der Sinnfrage in der Gegenwart

Ein solches auf bewusste Lebensgestaltung zielendes Sinnangebot vermag aber nur wenige Menschen zu motivieren. Denen, die neben dem Ernst der Alltagsbewältigung nicht auch noch die Mühe weltanschaulicher Reflexionen auf sich nehmen wollen – Reflexionen, wie sie den Lesern der Genius-Lesestücke seit vielen Jahren durch die um letzte Sinnfragen kreisenden Essays von Dr. Karl Sumereder[12] nahegebracht werden – steht heute ersatzweise eine Unzahl unverbindlicher, wie in einem Musterkasten zur gefälligen Selbstbedienung angebotenen und über alle Medien verbreiteten Sinnmodelle zur Disposition: Formen esoterischer Selbstbespiegelung, asiatische Meditationskunst, germanisierendes Neuheidentum mit Sonnwendfeiern, ästhetisierender oder sportlicher Kult des eigenen Körpers, Vegetarismus, Veganismus, Feminismus, Gender-Ideologie, extreme sexuelle Orientierungen und zahllose andere Spezialitäten: Die Sucht der fotografischen Selfies ist die aktuelle Metapher dieser sinnstiftenden Egozentrik, die im Grunde nur Surrogate, Endlichkeiten produziert. Dies alles ist Ausdruck der vollzogenen Privatisierung der Sinnfrage: Ein jeder wählt den Kult oder die Technik, die ihm zusagen und die in ihrem geistigen Niveau dem individuell unterschiedlichen Grad an Bereitschaft zur intellektuellen Bemühung (oder eben Nichtbemühung) entsprechen. Die digitale Welt, die die intellektuelle Mühe des Urteilens auf das „Twittern“ (d. h. Zwitschern) und das Setzen von „Likes“ reduziert, tut ein Übriges.

Versuch eines Fazits

Das im Folgenden versuchte Fazit beschränkt sich auf einige Überlegungen zu dem der Religion durch die Philosophie seit Nietzsche unterstellten Glaubwürdigkeitsproblem. Die monotheistischen Religionen, und das bedeutet für unseren Kulturkreis der christliche Glaube, beanspruchen, eine Letztbegründung des menschlichen Daseins zu leisten. Die Kritik der religionskritischen Positionen an diesem Anspruch beruht auf der Tatsache, dass die Religion die Berechtigung dieses Anspruchs nicht erweisen kann, da sie, ihrer logischen Gestalt nach, auf einer sog. Petitio Principii, einer „Erschleichung des Prinzips“ beruht: „Wer wird die Christen tadeln, dass sie ihren Glauben nicht begründen können, sie, die sich ja gerade zu einer Religion bekennen, die sie nicht begründen können“, formulierte vor vierhundert Jahren Blaise Pascal (1623–62) diese Einsicht[13], indem er zugleich deren Wesentlichkeit für eine Glaubensentscheidung bestritt.

Die existenzphilosophische Bestreitung von objektivem Sinn allerdings beruht ihrerseits auf einem Zirkelschluss und kann ihre Wahrheit nicht erweisen. Daraus, dass sie keinen (letzten) Sinn im Dasein findet, schließt diese Philosophie, dass auch keiner darin sei. Heideggers raunende Beschwörung des Seins kann nicht darüber täuschen, dass auch ihm das Sein im Grunde verschlossen bleibt.

Wir befinden uns bezüglich der Sinnfrage, wenn wir uns nicht mit den oben aufgezählten Surrogaten von Sinn zufriedengeben wollen, in dem ebenfalls von Pascal aufgezeigten Dilemma, wählen zu müssen zwischen der Sicherheit definitiven Todes und der unsicheren Möglichkeit eines irgendwie erneuerten Lebens nach dem irdischen Tod (denn auf Letzteres läuft aller religiöse Glaube hinaus). Pascal glaubte, mittels seiner berühmt gewordenen Konstruktion der Wette das Dilemma eliminieren zu können. Für uns ergibt sich der Schluss, dass es keineswegs, wie viele meinen, unvernünftiger ist, an Gott zu glauben, als nicht an ihn zu glauben. Das historische Phänomen der Privatisierung des Sinnes nötigt jeden, diese Entscheidung selbst zu treffen. Eine Enthaltung vom Urteil ist ein Spezialfall solcher Entscheidung.

Zum hier versuchten Fazit gehört auch das Eingeständnis der begrenzten Kompetenz von Philosophie. Diese vermag weder Erosion von Sinn zu verhindern, noch vermag sie Erfahrung von Sinn auf breiter Basis selbst hervorzubringen. Sie kann lediglich geschichtlich-soziale Tendenzen ins Bewusstsein heben und bei Einzelnen den Blick für die Lebensproblematik schärfen, was ja auch nichts Geringes ist. Wichtiger als der Besitz definitiver Gewissheit scheint mir der offene und wache Sinn für die Unterscheidung des Erfüllenden von bloßer Ersatzbefriedigung.

Anmerkungen

[1] Vgl. Th. Krizia: Die Frage nach dem Sinn des Lebens. Meiner-Verlag, 2017; R. Dollinger: Die Sehnsucht nach dem Sinn. Verlag Königshausen und Neumann, 2017.

[2] Descartes: Discours da la méthode I, 15

[3] Ebd., VI, 2

[4] Ebd.

[5] Ebd.

[6] Vgl. Descartes‘ Brief an Silhon vom März 1637; Bense, S. 79 f.

[7] Werke III, S. 881

[8] Ebd.

[9] Ebd.

[10] Ebd., S. 678

[11] Ebd., S. 661

[12] Dr. Karl Sumereder ist Autor zahlreicher Genius-Lesestücke; zuletzt erschien von ihm in der Ausgabe vom Mai–Juni 2018 der Essay „Das neue Weltbild der Quantenphysik“.

[13] Pensées, 418/233

Bearbeitungsstand: Freitag, 27. Juli 2018

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