Zitaten-Truhe


„Niemals darf ein Mensch, ein Volk wähnen, das Ende sei gekommen. Güterverlust lässt sich ersetzen; über anderen Verlust tröstet die Zeit; nur ein Übel ist unheilbar: Wenn ein Volk sich selbst aufgibt.“ 

  • Johann Wolfgang von Goethe, 1749–1832

 
„Riesenhafte historische Veränderungen werden gewöhnlich nicht erkannt, während sie vor sich gehen.“

  • Erwin Chargaff, 1905–2002

 
„Es gehört zum Schwierigsten, was einem denkenden Menschen auferlegt werden kann, wissend unter Unwissenden den Ablauf eines historischen Prozesses miterleben zu müssen, dessen unausweichlichen Ausgang er längst mit Deutlichkeit kennt. Die Zeit des Irrtums der anderen, der falschen Hoffnungen, der blind begangenen Fehler wird dann sehr lang.“

  • Carl J. Burckhardt, 1891–1974

 
„Eine Nation kann ihre Narren und sogar ihre ehrgeizigsten Bürger überleben, aber nicht den Verrat von innen. Der Verräter arbeitet darauf hin, dass die Seele einer Nation verfault. Er infiziert den politischen Körper der Nation dergestalt, dass dieser seine Abwehrkräfte verliert. Fürchtet nicht so sehr den Mörder. Fürchtet den Verräter. Er ist die wahre Pest.“

  • Marcus Tullius Cicero, 106–43 v. u. Z.

 
„Wer die Freiheit aufgibt, um Sicherheit zu gewinnen, wird am Ende beides verlieren.“

  • Benjamin Franklin, 1706–1790

 
„Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der neue Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.“

  • Ignazio Silone, 1900–1978

 
„Und sie sägten an den Ästen, auf denen sie saßen, und schrien sich ihre Erfahrungen zu, wie man besser sägen könne. Und fuhren mit Krachen in die Tiefe. Und die ihnen zusahen beim Sägen, schüttelten die Köpfe und sägten kräftig weiter.“

  • Bertolt Brecht,1898–1956

 
„Journalismus heißt, etwas zu drucken, von dem jemand will, dass es nicht gedruckt wird. Alles andere ist Propaganda.“

  • George Orwell, 1903–1950

 
„Ihr wählt Politiker und wir sagen ihnen, was sie zu tun haben.“

  • David Rockefeller, 1915–2017

 
„Ein totalitäres System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert.“

  • Alexander Solschenizyn, 1918–2008

 
„Die Gerechtigkeit wohnt in einer Etage, zu der die Justiz keinen Zugang hat.“

  • Friedrich Dürrenmatt, 1921–1990

 
„Die Bürger demokratischer Gesellschaften sollten Kurse für geistige Selbstverteidigung besuchen, um sich gegen Manipulation und Kontrolle wehren zu können.“

  • Noam Chomsky, geb. 1928

Bearbeitungsstand: Sonntag, 27. Jänner 2019

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