Die offene Gesellschaft als politische Beute


Eine freundliche Replik auf Jan Mahnerts „Die offene Gesellschaft – Anspruch und Wirklichkeit“ 

 

Von Siegfried Waschnig

Wenn alte Ideologien sterben, neue Lösungsansätze gefragt sind und sich neue Denkmuster am Horizont auftun, kann das für Verunsicherung sorgen. Vor allem dann, wenn man es sich in seinem intellektuellen Nest gemütlich gemacht hat. Der frühe Vogel fängt den Wurm, und dieser Vogel ist es auch, der vom gemütlichen Nest aus mit Argwohn betrachtet wird, wenn er sich genüsslich auf neue Beute stürzt. Skeptisch wird manchmal der Zugang zu weniger typischen rechten Themengebieten betrachtet. Fakt ist aber: Erstarrtes Denken hält keine konstruktiven Lösungsansätze bereit. Unsere „Beute“ muss nahrhaft sein, gehen wir also auf intellektuelle Beutejagd!

Vor einiger Zeit ist auch die offene Gesellschaft zur Beute geworden, und ihre bisherigen Jäger haben es gut verstanden, ihr Revier abzustecken und den Anschein zu erwecken, dass nur sie ein Exklusivrecht auf dieses Beutegut besitzen, was sich in einseitiger Auslegung und Deutungshoheit manifestierte. Für eine offene Gesellschaft konnte – so wollte es die Deutung – nur derjenige sein, der das Wort offen auch umgehend auf Staats- und andere Grenzen anzuwenden wusste. So etwas wie eine magische Aura umgab das Beutegut, die so stark wirkte, dass, sobald sich ein anderer „Jäger“ dem begehrten Objekt näherte, er entweder sofort in dessen Bann gezogen wurde, in der etablierten Beutegruppe aufging und ihre Begrifflichkeiten und Deutungen unkritisch übernahm. Oder er wurde von seiner eigenen Jagdgruppe skeptisch beäugt, wenn er Fährte aufgenommen hat, von seinem Beutezug nach Hause kam und nach „etwas Fremden“ roch. Das Auseinandersetzen mit dem anderen Stamm war Tabu und sorgte für Verwirrung. Die offene Gesellschaft – das Goldene Kalb der Linken und Globalisten – von rechts zu denken, das scheint bei manchen nicht zu gehen. Die magische Aura entfaltet ihre Wirkung, der politische Mitbewerber lacht sich ins Fäustchen. 

Auch Jan Mahnert (vgl. Genius-Lesestück Nr. 4 vom Dezember 2018) wird „hellhörig“, wenn es um die Diskussion der offenen Gesellschaft geht und schlüpft dabei genau in die Rolle, die ihm der politische Gegner zugedacht hat, denn er spielt den Torwächter zu ihrem Jagdgebiet und verstellt den Blick auf aussichtsreiche Beute (um beim im Anfang begonnen Sinnbild zu bleiben), weil er denjenigen, die sich mit dem Begriff der offenen Gesellschaft auseinandersetzen, unterstellt, das nur deshalb zu tun, um sich einen Platz auf der „richtigen“ Seite zu sichern. Auch bei Mahnert scheint das vorhin erwähnte „Stammestabu“ stark zum Ausdruck zu kommen. Es ist aber ein sehr verkürzter Blick auf die kritische Auseinandersetzung mit europäischer Ideengeschichte und zeigt, wie sehr sich Mahnert bereits in seinem Denken zu verstricken scheint und mit seiner Argumentation genau die Rolle zu erfüllen droht, die ihm im Spiel der politischen Kräfte zugedacht ist: Er verstärkt die Argumente des politischen Mitbewerbers und lässt sich dadurch in einen bestimmten Bereich des Politischen drängen. Mit all seinen intellektuellen Konsequenzen und determinierten Denkmustern verbaut er sich und anderen wertvolle Einsichten und Problemlösungsstrategien. 

Die Ideen der Aufklärung, der allgemeinen Menschenrechte und auch die Idee der offenen Gesellschaft sind nicht (allein) genuin linke oder globalistische Denkmodelle und sie sind auch nicht dafür verantwortlich, dass Tugendwächter aller Art (staatliche Behörden, Nichtregierungsorganisationen, Journalisten, soziale Medien, Antifa usw.) den öffentlichen als auch den privaten Raumüberwachen, um Andersdenkende aufzuspüren, einzuschüchtern und sogar wirtschaftlich zu vernichten, wie ich das aus Mahnert herauslese. Nein, sie wurden von diesen entsprechend modifiziert, sprich, die Grundlage dieser Ideen wurde von ihnen genommen und in ihrem Sinne umgedeutet. Und „die Rechte“ ließ sie dabei gewähren und sich dabei wertvolle Denkansätze vor der Nase wegschnappen.[1]

Doch ließ sie sich nicht nur wertvolle Denkansätze wegschnappen, sie lieferte sich auch den intellektuellen Rahmenbedingungen des politischen Mitbewerbers aus, weil sie sich durch die eingenommene Position der Ablehnung von an sich neutralen Ideen, sich in ein klar abgestecktes Terrain begab, das so vom politischen Mitbewerber vorgegeben wurde. Deshalb stehen viele politische Argumente nur mehr sehr begrenzt zur Verfügung. 

Wir wollen uns drei Punkte aus Mahnerts Argumentation ansehen, um zu verstehen, wie dieses Spiel funktioniert und wie leicht es ist, in die gegnerische Falle zu tappen. 

1. Globale Ereignisse als Naturgesetz oder als „von oben gesteuert“ zu betrachten

Mahnert unterstellt der offenen Gesellschaft totalitäres Potential. Dieses totalitäre Potential leitet er in seinen Schilderungen von einer„Menschenrechtsideologie“ ab, die er seit einigen Jahrhunderten umgesetzt sieht (beginnend mit der Unabhängigkeitserklärung der USA). Wer oder was hinter diesem Plan der Umsetzung steht, kann man aus Mahnerts Darstellung nicht entnehmen, auf jeden Fall hinterlassen sie den Eindruck einer nicht klar benannten Verschwörungstheorie oder einer Eigendynamik, die den Ideen der Menschenrechte innewohne, sich von sich aus zu einer sogenannten „Menschenrechtsideologie“ zu entwickeln, um dann irgendwie das Handeln der Menschen zu bestimmen.

Er nimmt auch an, dass in Poppers Thesen der offenen Gesellschaft bereits der Grundstein dafür gelegt sei, um daraus totalitäre Strukturen zu entwickeln, wie sie sich aktuell und beispielsweise in der Flüchtlingsdebatte manifestieren. Mahnert führt das auf die Grundwerte von Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und soziale Verantwortung zurück. Er ist der Meinung, dass die Überempfindlichkeit, mit der heute schon auf kleinste Abweichungen vom politisch-medial definierten Konsens reagiert wird, eine direkte Folge der Menschenrechte und der offenen Gesellschaft sei. 

Man kann Mahnert durchaus zustimmen, dass in gewissen politischen Spektren im Namen der Menschenrechte und der offenen Gesellschaft tatsächlich bei kleinsten Abweichungen vom politisch-medial definierten Konsens überempfindlich reagiert wird. Sogar mehr als das, es erweckt oft den Anschein politischer Verfolgung. Diese Entwicklung aber den Grundwerten von Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit usw. zuzuschreiben, das erscheint etwas sehr weit hergeholt. Mahnert übersieht, dass sich Ideologien und politische Anschauungen nicht aus sich selbst heraus entwickeln, sondern von Menschen „gemacht“ werden. 

Was ist Ideologie? Bemüht man den Duden, dann erhält man die Antwort, dass Ideologie an eine soziale Gruppe, eine Kultur gebundenes System von Weltanschauungen, Grundeinstellungen und Wertungen ist oder eine politische Theorie, in der Ideen der Erreichung politischer und wirtschaftlicher Ziele dienen.[2] Mahnert erkennt das selbst, wenn er meint, hier von „Menschenrechtsideologie“ zu sprechen. Ideologien werden von Menschen gemacht und um ihre Ideologien zu verkaufen, packen sie sie oft in schöne Kleider und schmücken sie mit schönen Worten. Was wurde in den vergangenen Jahrzehnten nicht mit den „hehrsten Motiven“ getötet und gemordet? Das haben aber nicht irgendwelche Werte aus sich selbst heraus verursacht, sondern wurde von Menschen initiiert, die vorgeben, im Namen„hoher Werte“ zu handeln. 

Mahnert scheint zu übersehen: Lange haben es Linke und Globalisten am besten verstanden, die Idee der offenen Gesellschaft mit Inhalt zu füllen (auch bei den Themen Menschenrechte und Aufklärung, etc). Begriffsdeutungen und Auslegung fanden hauptsächlich durch sie statt, weil sich die Rechte lange diesem Themengebiet verweigert hat – zum nachhaltigen Schaden von Demokratie und Freiheit, wie sich heute leider herausstellt. Popper ist nicht auf Grund seiner Schriften „totalitär“, sondern weil er von seinen totalitären Deutern dazu „gemacht“ wurde. Popper hat sich sehr klar und deutlich in seinem Buch Die offene Gesellschaft und ihre Feinde gegen totalitäres Gedankengut ausgesprochen, vor allem auch gegen linkes. Das wird nur nie erwähnt beziehungsweise von denjenigen, die sich intensiv mit Popper beschäftigt haben und ihn in ihrem Sinne „deuten“ können, verschwiegen. Das ist in der Vergangenheit nicht nur mit Popper passiert, sondern auch mit der Bibel, dem Koran etc. „Totalitäres Potential“ findet sich überall, es kommt eben auf die Auslegung an.

Richtig ist, dass der kritische Rationalismus der Grundstein von Karl Poppers Erkenntnistheorie ist und es dabei darum geht, sich durch Verifikation (Bestätigung einer Hypothese oder einer Theorie) und Falsifikation (Widerlegung einer Hypothese oder einer Theorie) schrittweise der Wahrheit anzunähern. Dass sich daraus aber von sich aus oder durch einen undurchsichtigen jahrhundertealten Plan eine totalitäre Menschenrechtsideologie entwickelt, das ist in Poppers Werken nicht zu Grunde gelegt, sondern entspringt Mahnerts Interpretation. Im Gegenteil, Popper zeigt auf, wie man totalitären Entwicklungen begegnen kann und liefert so wertvolle Anstöße für freiheitliches Denken. 

2. Verstärkung der Bilder und Geschichten des politischen Mitbewerbers

Mahnert sieht Popper aufgrund seiner publizistischen Wirkung als „Propheten“ der offenen Gesellschaft, während George Soros aufgrund seines gesellschaftlichen Wirkens als „Missionar“ der offenen Gesellschaft anzusehen sei. Man kann zum Wirken George Soros’ durchaus geteilter Meinung sein. Soros ist auch ein großzügiger Spender, und mit seiner Stiftung ist er in rund 30 Staaten aktiv, nach eigenen Angaben mit dem Ziel, das zu fördern, was der Philosoph Karl Popper einmal als offene Gesellschaft bezeichnet hat. In Anlehnung daran definiert Soros in seinen Büchern die offene Gesellschaft als ein anzustrebendes Ideal, mit der Bereitschaft zur ständigen Korrektur und Verbesserung, ausgerichtet auf Freiheit, Demokratie, ein funktionierendes Rechtssystem, Wahrung der Menschenrechte und soziale Gerechtigkeit.[3] So weit, so gut. 

Mahnert bringt in seinem Artikel George Soros wahrscheinlich deshalb ins Spiel, weil dem Milliardär zum Vorwurf gemacht wird, die Einwanderung nach Europa großzügig zu unterstützen. Nehmen wir für ein Gedankenspiel einmal an, die Vorwürfe gegen Soros stimmten und er sei tatsächlich, in welcher Form auch immer, maßgeblich an der Einwanderungswelle nach Europa beteiligt. Würde ihn das zu einem „Missionar“ der offenen Gesellschaft machen und lieferten die Thesen Karl Poppers dafür die Grundlage? Nein! Es würde Soros nur zu jemanden machen, der eine bestimmte Vorstellung von Poppers offener Gesellschaft hat und dem die notwendigen Finanzmittel zur Verfügung stünden, seine Vision einer offenen Gesellschaft zu verwirklichen. Er würde die offene Gesellschaft in seiner ganz persönlichen Weise interpretieren und das ist der springende Punkt! Daher geht es nicht darum, dass die offene Gesellschaft irgendetwas von sich aus macht, sondern darum, wie sie von Menschen interpretiert und ausgelegt wird. Es geht darum, wie mit der Selbstdarstellung dieser auslegenden Personen umgegangen wird, und welche Konsequenzen daraus gezogen werden.

Denn: Wenn man der Massenzuwanderung nach Europa kritisch gegenübersteht und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft eher negativ wertet, dann ließe sich diese kritische Einstellung eben auch mit Poppers Thesen begründen und gegen Masseneinwanderung auslegen. Es ist innerhalb Poppers Denkgebäude absolut argumentierbar, dass sich Masseneinwanderung und deren Unterstützung eher negativ auf eine offene Gesellschaft auswirken und einer offenen Gesellschaft abträglich sind. Wenn wir also unser Beispiel mit Soros weiterdenken, kämen wir zum Schluss, dass er zwar in seinem Handeln mit Poppers Idee einer offenen Gesellschaft argumentiert, es im Umkehrschluss aber nicht hieße, dass diese mächtige Person mit seiner Interpretation richtige läge und es ihn zu einem „Missionar“ macht. Das sind Bilder, die vom politischen Mitbewerber kreiert werden und bei Weiterverwendung seine „Story“ verstärken. 

Mahnert greift offenbar die Geschichte, die vielleicht Soros über sich erzählen möchte oder andere von ihm erzählen („der Messias“), auf und schickt sich an, in dessen Frame weiter zu argumentieren. Vielleicht wäre es wichtiger darzustellen, warum „unser“ Soros aus dem Denkbeispiel mit seiner Darstellung falsch läge, und warum er eben nicht dieser Messias ist, als der er oft dargestellt wird. Sich nur deshalb nicht mit der offenen Gesellschaft zu beschäftigen, weil es jemand tut, dem man keine hehren Absichten nachsagt, erscheint mir als eine etwas verkürzte Idee von kritischer Auseinandersetzung mit europäischem Gedankengut. Aber vielleicht verfolgt Mahnert auch andere Ziele, die einer offenen Gesellschaft entgegenstehen. Damit kommen wir zum dritten Punkt.

3. Sich ins undemokratische Eck drängen lassen 

Hier reichen nur einige Worte für eine Klarstellung aus. Mahnert sieht wohl unsere europäischen Werte unter anderem durch den Überwachungsstaat bedroht („Tugendwächter aller Art überwachen sowohl den öffentlichen als auch den privaten Raum, um Andersdenkende aufzuspüren, einzuschüchtern und sogar wirtschaftlich zu vernichten“). Diese tatsächliche Gefahr für Meinungsfreiheit und Demokratie führt er auf die Grundwerte der offenen Gesellschaft zurück und benennt sie mit Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und soziale Verantwortung. Das also wären die Werte, die für die anti-demokratische Entwicklung in Europa verantwortlich seien. Denkt man diese Anschauung konsequent weiter, was wäre dann die Lösung für diese vermeintliche Bedrohung? Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit und soziale Verantwortung zu bekämpfen? Nein, das wäre etwas, das ein frei denkender Mensch kaum je vertreten könnte! 

Unsere Diskussion soll zeigen, wie wichtig eine kritische Auseinandersetzung mit politischen Argumenten und europäischer Ideengeschichte ist – zu der auch die Idee der offenen Gesellschaft und der Liberalismus gehören – und sie zeigt, warum diese Ideen auch von rechts beleuchtet werden müssten. Auf der einen Seite schafft es der politische Mitbewerber seit Jahrzehnten, Themen in nahezu jeder Fragestellung und in jedem Themengebiet vorzugeben, und es gelingt ihm immer wieder, uns nach seiner Pfeife tanzen zu lassen. All das bringt uns aber nicht weiter, sondern dient nur als Verstärker politischer Ideen, die ihre Hochzeiten schon längst hinter sich gelassen haben. Das heißt nicht, dass die aktuellen Auslegungen von Liberalismus oder Menschenrechten unfehlbar und in Stein gemeißelt sind. Ganz im Gegenteil, sie sind in einigen Fällen reformbedürftig und überdenkenswert. Sich diesen Denkansätzen generell zu verschließen und sich dabei in undemokratische Interpretationen zu verlieren, würde wohl in die falsche Richtung führen. Auch das ist sicher nicht das, was frei denkende Menschen haben möchten. 

Ein Linker (und Globalist) weiß, was man von seinem Standpunkt aus über die Produktionsverhältnisse im Feudalismus, über die abstrakte Malerei, über den neorealistischen Film, über Quantentheorie oder über das Aussehen von Mietshäusern zu denken hat.[4] Er hat auch etwas über Menschenrechte, Aufklärung, Liberalismus und die offene Gesellschaft zu sagen. Die Rechten begnügen sich ihrerseits allzu oft mit Achselzucken.[5] Damit das nicht so bleibt, müssen wir uns auch auf „fremde Beute“ stürzen, denn nur der frühe Vogel fängt den Wurm und erweitert so sein „Jagdgebiet“.

Anmerkungen

[1] Waschnig, S.: Die entführte Aufklärung. Attersee Report Nr. 15. Juni 2018. S. 39ff. Oder online: http://www.genius.co.at/index.php?id=907

[2] Duden online.

[4] Benoist, A.: Kulturrevolution von rechts. Krefeld: Jungeuropa 2017. S. 44. 

[5] Ebd. 

Bearbeitungsstand: Sonntag, 27. Jänner 2019

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