Genius-Brief Juli–August 2019

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Unter AUFGEBLENDET finden Sie am Ende der Inhaltsangaben aktuelle Hinweise auf besondere Zusammenhänge in Kurzfassung.

Die Verantwortung für die Inhalte der einzelnen Lesestücke tragen deren Verfasser.
Herausgeber ist der Verein Genius-Gesellschaft für freiheitliches Denken, Wien. Von diesem wurde mit der praktischen Durchführung der Herausgabe Dr. Gerulf Stix, Ampass, beauftragt. Die Redaktion leitet Bernd Stracke, Innsbruck.
Beide sind erreichbar über verein@genius.co.at. Über die redaktionelle Linie des Mediums informiert: www.genius.co.at. Die Wiedergabe von Genius-Lesestücken ist nur mit Zustimmung der Genius-Gesellschaft gestattet. Weitere Auskünfte finden Sie ebenfalls unter: www.genius.co.at

 

Inhaltsangaben

Der Klimawandel zwischen Spektakel und Fakten

Mit Hitzerekorden sorgt dieser Sommer dafür, dass der Klimawandel in aller Munde ist. Eine nüchterne Bestandsaufnahme liefert Gerulf Stix in dem Aufsatz Klimawandel – zu ernst für Hysterie. Abseits jeder Panikmache werden seriös und detailreich die Fakten auf den Tisch gelegt. Haben Sie zum Beispiel schon gehört, dass das angeprangerte Kohlendioxyd (CO2) in der Luft in Zukunft wahrscheinlich ein wichtiger Rohstoff sein wird? Des Weiteren wird hieb- und stichfest dokumentiert, dass keineswegs die Partei der Grünen, sondern vielmehr die FPÖ mit großem zeitlichen Vorsprung die erste Umweltpartei in Österreich war.
Lesestück Nr. 01/Juli–August 2019

Frankreich und Deutschland waren oft miteinander im Clinch

Das 19. Jahrhundert der nach-napoleonischen Ära sei „eine vergleichsweise höchst friedliche Epoche“ gewesen. Das jedenfalls meint der Historiker und Genius-Autor Lothar Höbelt in seinem Beitrag: „Nationalismus bedeutet Krieg“. Anhand der Fakten des Zweiten Weltkrieges, der zwischen Deutschland und Polen begann, macht der Autor deutlich, dass nationale Belange vordergründig zur Tarnung für wesentlich weiter reichende imperiale Ziele dienten. Auch die Kolonialgeschichte lehrt, dass nationale Befreiungsbestrebungen oft in der Schaffung neuer Vielvölker-Staaten endeten. Sogar in unserer europäischen Gegenwart muss das „Gespenst des Nationalismus“ häufig herhalten, um staatliche Hegemoniebestrebungen zu verbergen.
Lesestück Nr. 02/Juli–August 2019

Wo bleibt der gebildete Nachwuchs?

Manchmal bestätigt eine jahrelange Entwicklung gewisse Befürchtungen, die schon viel früher geäußert worden waren. So erging es der Redaktion mit dem Beitrag: Vernachlässigt die FPÖ die Eliten?, den Gerald Brettner-Messler bereits im Jahr 2004 verfasst hatte. Damals meinte der Autor, dass die einseitige Betonung des „kleinen Mannes“ langfristig zu einer Schieflage führen werde. Die ausführlich dargelegten Argumente und Hinweise Brettner-Messlers verdienen heute besondere Aufmerksamkeit.
Lesestück Nr. 03/Juli–August 2019

Die Bedeutung der Meta-Politik

Wie eine enge parteipolitische Brille vor Augen die wichtige Rolle der NGOs aller Schattierungen für das Entstehen einer „öffentlichen Meinung“ im Vorfeld der eigentlichen Politik übersieht, behandelt Siegfried Waschnig in dem Artikel Zivilgesellschaft, Gebietskörperschaft und Partei. Es genüge nicht, Politik nur mit den Augen jener zu betrachten, die zu Recht an den Schalthebeln der Parteien sitzen. Prinzipiell sollte davon ausgegangen werden, dass zuerst eine Stimmung in der Bevölkerung vorhanden sein muss, bevor sich diese dann in einem Wahlergebnis niederschlägt.
Lesestück Nr. 04/Juli–August 2019

Der Iran im Fokus sich zuspitzender Konflikte

Die wechselseitigen Provokationen mit ihren vielen, zum Teil absichtlichen Falschmeldungen machen den Krisenherd Iran brandgefährlich. Bernd Stracke schildert im ersten Teil des sorgfältig recherchierten Beitrages Wie der Iran dorthin kam, wo er heute steht, und wohin die Reise gehen könnte den jahrzehntelangen Kampf um dieses zentralasiatische Land. Der heutige „Gottesstaat“ Iran hat auch die Hand an der maritimen Verkehrsschlagader für die globale Ölversorgung, der Straße von Hormus. Dieser Engpass dient dem Iran u. a. als Faustpfand für den aktuellen Machtkampf mit den USA. Dass US-Präsident Trump den Atomvertrag mit dem Iran, von diesem bis dahin eingehalten, aufkündigte, ist nur der vordergründige Teil eines viel größeren und wahrhaft makabren Spiels.
Lesestück Nr. 05/Juli–August 2019

Eine wertlose Studie beschönigt das Asyl-Unwesen

Mehr als peinlich ist der misslungene Versuch einer grünen Landesrätin, die Asylanten als großen volkswirtschaftlichen Gewinn für Tirol darzustellen. Unter dem Titel Bringen Asylsuchende wirklich bare Münze? zerpflückt Harald Saggener eine Auftragsstudie, die diese Behauptung untermauern sollte. Es wird einer der Studienautoren zitiert, der erklärte, dass die an die Zuwanderer bezahlten finanziellen Leistungen erst nach 13 Jahren wieder eingebracht seien. Wie ist das also mit dem Einwanderungstsunami des Jahres 2015?
Lesestück Nr. 06/Juli–August 2019

„Im Café beim kleinen Braunen ...“

In diesen heißen Sommertagen kann vergnügliche Lektüre bei einem kleinen Braunen im Schatten sehr erholsam sein. In unserer Zitaten-Truhe servieren wir unserer Leserschaft diesmal ein paar Beispiele von Bernd Strackes „Tischgedichten“. Der Reimeschmied beherrscht die deutsche Sprache ebenso gekonnt wie humorvoll. Wohl bekomm’s!
Lesestück Nr. 07/Juli–August 2019

Eine kritische Beleuchtung des Endreims

Nach der reimerischen Kostprobe, verabreicht in der Zitaten-Truhe durch einen Praktiker, wird hier die Arbeit eines Theoretikers der Reimerei nachgereicht. Kein Geringerer als Roland Jordan stellt in seinem Aufsatz die rhetorische Frage: Der Reim ist tot? Germanisten werden ihre Freude an der präzisen Auflistung der strengen Reim-Regeln haben. Jordan ist übrigens als langjähriger Obmann des Innsbrucker Turmbunds in der Literatur- und Musikszene sowohl als selbst poetisch aktiver Anwender der Reimgesetze als auch wegen seiner Virtuosität an der Zither bestens bekannt.
Lesestück Nr. 08/Juli–August 2019

Religion als Antwort auf das Numinose

Für Liebhaber der Philosophie sind die hier dargelegten Gedanken zum Verhältnis zwischen dem Rätselhaften und den Naturwissenschaften zwar schwere, aber gut aufbereitete geistige Kost. Wolfgang Caspart setzt sich in seinem Artikel unter dem Titel Menschliche Einsichten und die eigentliche Wahrheit mit schwierigen Fragen der Erkenntnistheorie auseinander. Selbst auf gründliche Denker erstaunlich wirken dürfte wohl Casparts These, wonach der Materialismus genau genommen ein „unbewusster Idealismus“ sei. Und während die Menschen im allgemein Religiösen übereinstimmend das göttliche Prinzip erkennen, bekämpfen sie einander im Detail untereinander erbittert.
Lesestück Nr. 09/Juli–August 2019

AUFGEBLENDET
Europa und seine Rechte

Das Polit-Theater um die personelle Besetzung der Führungsposten in der EU hinterlässt beim Beobachter einen ähnlich zwiespältigen Eindruck wie bei der Bildung der Fraktionen nach den Wahlen zum EU-Parlament am 26. Mai 2019. Diese Wahlen hatten erstmals in der EU-Geschichte keine gemeinsame Mehrheit mehr für Christdemokraten (182 Abgeordnete) und Sozialdemokraten (154 Abgeordnete) ergeben. Beide hatten es zusammen nur auf 336 von insgesamt 751 EU-Abgeordneten gebracht. Eine schallende Ohrfeige für die schwarz-roten Großparteien, die sich in der EU alle wesentlichen Fragen untereinander auszumachen gewohnt waren! Sie brauchen ab jetzt für eine Mehrheit entweder die Liberalen (108 Abgeordnete) oder die Grünen (74 Abgeordnete). Denn diese beiden Parteien haben dazu gewonnen und werden durch das Abrutschen der bisherigen zwei Großparteien politisch aufgewertet.
Auch der „große Rechtsruck“, von vielen Medien als drohendes Menetekel an die Wand gemalt, ist nur moderat eingetreten. Alle nach üblichem Schema als rechts eingestufte Parteien kommen zusammen auf ganze 135 Abgeordnete. Dabei fuhren etwa Salvinis Lega und Orbáns Fidesz in ihren Heimatländern sensationelle Ergebnisse ein. Und Marine Le Pen in Frankreich schlug sogar die Partei von Macron! Die FPÖ erreichte trotz des unmittelbar vor der EU-Wahl publizierten und zurecht berüchtigten Ibiza-Videos immerhin noch 17,2 Prozent und damit 3 Abgeordnete, konnte sich also substanziell halten. Dennoch blieben die Zugewinne der „Rechten“ in Summe unter den vermutlich allzu hochgeschraubten Erwartungen. Unerfreulicher noch ist der Umstand, dass es die Rechtsparteien nicht schafften, sich in einer einzigen Fraktion zusammen zu finden. Sieht man einmal von den 57 fraktionslosen Abgeordneten der NI ab – unter denen sich viele „rechte“ Politiker befinden – , so gibt es bei der EU-kritischen EKR-Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer mit 62 Abgeordneten sowie der ID-Fraktion Identität und Demokratie mit 73 Abgeordneten die meisten Zugewinne. Der ID gehören auch die drei Abgeordneten der FPÖ unter Führung von Harald Vilimsky an. H.-C. Strache bleibt in Österreich. Dass die Engländer mitgewählt hatten und daher im EU-Parlament derzeit vertreten sind, ist angesichts des voraussichtlichen Brexits in wenigen Monaten einfach absurd.
Die erneut zu Tage getretene Unfähigkeit der sogenannten rechten Parteien, eine einzige und dadurch besonders schlagfähige Fraktion zu bilden, beruht letztlich auf Gründen, die in der Natur der Sache liegen. Mit dieser Problematik hat sich Gerulf Stix schon im Jahr 2008 ausführlich befasst. In seinem damaligen Aufsatz „Patrioten aller Länder vereinigt Euch! – Meilenstein oder Flop?“ (1) analysierte er die wiederholten und stets gescheiterten Versuche, eine einzige europäische Rechtspartei oder Rechtsfraktion ins Leben zu rufen. Ein Kernsatz aus der seinerzeitigen Analyse lautet:
„Damit betont nationale Parteien als solche(!) auf Dauer konstruktiv über alle Grenzen hinweg zusammenarbeiten können, müsste jede von ihnen einen Schlussstrich unter alle diese ,nationalen Konflikte’ (Anmerkung: Die beispielsweise aufgezählt werden.) ziehen. Alle müssten über ihre Schatten springen, die bestehenden Grenzen gegenseitig uneingeschränkt akzeptieren oder Änderungen strikt an beidseitig friedliches Einvernehmen binden. Alle Minderheiten müssten nicht nur anerkannt, sondern auch ihr nationales Selbstbestimmungsrecht wechselseitig akzeptiert werden. Ja, es wäre schön, wenn das gelänge. Theoretisch erscheint ein derartiges nationales Konzept nicht absolut unmöglich. Aber ein praktisches Gelingen erscheint angesichts der zahlreichen emotionalen Sprengfallen auch bei vorsichtigem Optimismus sehr unwahrscheinlich.“
Dieser Feststellung ist hier nichts hinzuzufügen. Abgesehen von dem in den Genius-Lesestücken oft behandelten Dilemma des leichtfertig verwendeten Links-Rechts-Schemas, welches in seiner primitiven Schwarz-Weiß-Malerei der Realität einfach nicht gerecht wird, aber anscheinend unausrottbar ist, hat „die Rechte“ ein ernstes Problem mit ihrer Einstellung zu einem vereinten Europa. Mit ihrer an sich richtigen Forderung nach „nationaler Souveränität“ baut sie einen Widerspruch zu jeder Art von „souveränem Europa“ auf. Sie verbaut sich damit einen politischen Erfolg in ganz Europa. Denn es reicht einfach nicht aus, nebulös ein „anderes Europa als die zentralisierende Europäische Union“ der heutigen Brüsseler EU zu verlangen. Man muss da schon eine wählertaugliche positive Formel finden! Möglich und aus „rechter“ Sicht auch sinnvoll wäre es zum Beispiel, ein vereintes Europa als „vertieften Staatenbund“ zu fordern. Ein „vertiefter Staatenbund“ wäre erstens ein positiv formuliertes Ziel und zweitens sowohl praktisch machbar als auch mit nationaler Einstellung vereinbar. Er böte zudem eine echte Handhabe, um aus dieser Zielforderung konkrete Reformvorschläge für die nun einmal tatsächlich in all ihrer Fragwürdigkeit bestehende EU abzuleiten. Freilich wäre dafür einiges an programmatischer Arbeit erforderlich. Die wichtigste Voraussetzung aber wäre ein entsprechendes Umdenken in vielen Köpfen der rechten Parteien in Europa. Es wird noch einige Zeit dauern, bis diese allmählich in wenigstens einigen Köpfen dämmernde Erkenntnis im rechten Spektrum ausreichend Fuß fasst.
Inzwischen feiert der Nationalismus in seiner verfremdeten Form als „Staatsnationalismus“ fröhlichen Urstand in Europa – übrigens auch global. Im bekannten Unterschied zum völkischen Nationalismus baut der besonders in Frankreich entwickelte Staatsnationalismus nicht auf irgendeiner Abstammung oder muttersprachlichen Zugehörigkeit, sondern auf der puren Zugehörigkeit eines Individuums samt Bekenntnis zu einem konkreten Staat auf. Dieser Staatsnationalismus hat den früheren völkischen Nationalismus in der öffentlichen Meinung praktisch verdrängt. Während jener offiziell geächtet wird, gilt der Staatsnationalismus im öffentlichen Diskurs als weitgehend normal, schlimmstenfalls wird er milde belächelt.
Wie virulent dieser still praktizierte Staatsnationalismus aber ist, zeigte sich jüngst beim Intrigenspiel um die Besetzung der Spitzenpositionen in der Europäischen Union. Da bezeichnete doch immerhin eine Tageszeitung wie „Die Presse“ (2) den nominierten französischsprachigen Belgier Charles Michel als „Macrons Brüsseler Statthalter“. Und der französische Staatspräsident Macron konnte sich auch über die Nominierung der Französin Christine Lagarde, bisher CEO der Weltbank, als Nachfolgerin für den bei der EZB ausscheidenden Italiener Draghi freuen. Der Deutsche Jens Weidmann, ein gleichfalls hochrangiger Bankfachmann, der hochfavorisiert ebenfalls zur Auswahl stand, hatte das Nachsehen. Angelika Merkel als Kanzlerin der angeblich in Europa stärksten Wirtschaftsmacht Deutschland brachte mit Müh und Not ihre fachlich schwachbrüstige Vertraute Ursula von der Leyen, von Macron als Trostpflaster für die Deutschen geduldet, statt des zwar politisch stärkeren, aber ausgetricksten EVP-Spitzenkandidaten Manfred Weber als Nachfolgerin für Jean-Claude Juncker durch. Prompt brachte Ursula von der Leyen im EU-Parlament trotz ihrer vielen blumigen (und von ihr nicht einlösbaren) Versprechen nur eine hauchdünne Mehrheit mit gerade einmal 9 Stimmen Überhang zustande. Das Kesseltreiben der Staatsnationalisten gegen den europäischen Zahlmeister Deutschland war offensichtlich erfolgreich.
Die staatsnationalistischen Aktivitäten in Europa fanden dann eine Art Höhepunkt im Sieg des „Brexiteers“ Boris Johnson, der am 24. Juli 2019 englischer Premierminister wurde. Dieser mit allen Wassern gewaschene, politisch durchaus erfahrene Wahlvolk-Unterhalter will Großbritannien notfalls in einem harten Brexit nach nostalgischem Muster in eine „splendid Isolation“ führen. Vermutlich hat er seine Rechnung ohne die USA gemacht. Diese haben England längst in eine US-amerikanische Bastion verwandelt. Mit oder ohne Brexit bleiben die USA als Oberbefehlshaber in und über der NATO in Europa tonangebend. Die Entwicklungen beispielsweise in Nahost werden das bestätigen. Auch die jüngste Forderung, deutsche Bodentruppen nach Syrien zu entsenden, gehört in dieses Kapitel.
Während die so genannten Rechtsparteien bei den Wahlen zum EU-Parlament allen Erwartungen bzw. Vorhersagen zum Trotz nur überschaubare Geländegewinne erzielten, sind sie ideologisch in Europa im Vormarsch. Das zeigte sich besonders deutlich ausgerechnet beim Wahlsieg der Sozialdemokraten in Dänemark. Sie gewannen am 7. Juni die dortigen Wahlen, weil sie die „rechten“ Forderungen insbesondere hinsichtlich der Einwanderungsproblematik voll und ganz übernommen hatten. Auch in Österreich sind die Erfolge des zwielichtigen Ex-Bundeskanzlers Sebastian Kurz zu einem nicht geringen Teil darauf zurück zu führen, dass er freiheitliche Forderungen einfach abgekupfert hat. Sinngemäß gilt Ähnliches für den sozialistischen Sieger Pedro Sánchez in Spanien. Hingegen bleiben die Sozialdemokraten überall dort im Sinkflug, wo sie sich offiziell nach der Ideologie ihres linken Flügels richten. Es besteht also europaweit die Gefahr, dass die Rechtsparteien ihren Auftrieb verlieren, weil die Sozialdemokraten nach rechts rücken. Insoweit wird einer in der Bevölkerung weit verbreiteten Stimmung gegen die Massenzuwanderung mit all ihren Folgeerscheinungen Rechnung getragen. Die so genannten Rechtsparteien sollten über diese Entwicklung schleunigst nachdenken. Es wird nicht genügen, nur Abwehrreflexe zu artikulieren. Viele auf unsere Gesellschaften herandrängenden Probleme warten auf positive Lösungsvorschläge im Sinne lebenskräftiger Völker.

Anmerkungen:

 

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Bearbeitungsstand: Donnerstag, 1. August 2019

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