Genius-Brief März 2008

Themen aktuell ins Visier genommen

Hier informieren wir Sie, welche Themen in unseren neuesten Genius-Lesestücken behandelt werden. Den jeweiligen Beitrag finden Sie als Volltext durch Anklicken des Links im Text. Besonders erwähnt werden diejenigen zwei Genius-Lesestücke, welche mit diesem Brief im Anhang zusätzlich unseren Mitgliedern und Abonnenten direkt an deren mitgeteilte E-Mail-Anschrift gesandt werden.

Außerdem finden Sie hier Hinweise auf aktuelle Probleme und Zusammenhänge, die in früheren Genius-Lesestücken bereits thematisch analysiert wurden. Eine besondere RÜCKBLENDE steht am Ende dieses Briefes.

 

Populismus als Mitverursacher für Politverdrossenheit?

Dass viele Menschen auch demokratischen Politikern heutzutage nicht mehr trauen, kann auch mit dem grassierenden Populismus zusammenhängen. Dieter Grillmayer beleuchtet in seinem Beitrag „Demokratie und Populismus“ die fatalen Auswirkungen einer überwiegend auf Populismus ausgerichteten Parteienpolitik. Anhand konkreter Beispiele geht der Verfasser hart ins Gericht mit dem häufigen „Vorgaukeln unerreichbarer Ziele“.
Er fordert mehr Mut zu Wahrhaftigkeit und Verantwortlichkeit gegenüber dem Volk und mahnt bei Politikern nicht nur Kompetenz, sondern auch Charakterfestigkeit ein.
Lesestück Nr. 1/März 2008
Dieses Genius-Lesestück wird an berechtigte Empfänger auch mit E-Post versandt.

Über die Chancen der „Internationale der Nationalen“

„Patrioten aller Länder vereinigt Euch!“ war nicht nur der griffige Slogan anlässlich der Gründung einer europäischen „Freiheitspartei“ im Januar 2008 in Wien. Das ist auch der Titel eines Genius-Lesestückes, in welchem Gerulf Stix unter der Zusatzfrage „Meilenstein oder Flop?“ die Möglichkeiten dieses Projektes auslotet. Zwar sieht er theoretische Chancen, doch müssten die „nationalen Parteien über ihre Schatten springen.“ Wenn das gelingt, so steht als nächste Hürde eine politische Gretchenfrage an: Wie haltet Ihr es mit Europa? Kann es überhaupt gesamteuropäische Parteien geben, wenn Europa nur ein Staatenbund und nichts weiter sein soll?
Lesestück Nr. 2/März 2008
Auch dieses Genius-Lesestück wird an Berechtigte mit E-Post zugesandt.

Ursachenforschung zur überbordenden Gesetzesflut

Für die jedes und alles bereits erfassende Gesetzesflut gibt es auch einen philosophisch-sozialogischen Hintergrund. Diesen beleuchtet Wolfgang Caspart in seiner Abhandlung über „Außen- oder Innensteuerung der Gesellschaft“. Tiefgründig werden Rechtspositivismus und Naturrecht einander gegenüber gestellt und abgewogen. Der Rechtspositivismus bewirkt eine Art Regulierungswut. Ohne eine Innensteuerung der Gesellschaft durch geübte Sittlichkeit wird der Überregulierung nicht beizukommen sein.
Lesestück Nr. 3/März 2008

Wie steht es um den Wirtschaftsmotor Deutschland?

Seit dem Purzeln der Börsenkurse und der aufkeimenden Angst vor einer großen Wirtschaftsflaute stellen sich in Europa viele die Frage: Wird der Wirtschaftsmotor Deutschland weiter brummen oder ins Stottern geraten? In seinem Artikel „Zur Lage der deutschen Wirtschaft nach zwei Jahren Großer Koalition“ sucht Werner Kunze eine, zumindest vorläufige Antwort auf diese bange Frage. Als erfahrener Wirtschaftsfachmann bezieht er viele Fakten und Gesichtspunkte in seine Beurteilung ein. Trotzdem auch für Nicht-Ökonomen sehr gut lesbar. Kunze zieht ein vorsichtig optimistisches Resümee, betont aber einerseits die weltwirtschaftliche Labilität und andrerseits die Probleme infolge der wechselseitigen Blockade der beiden Großparteien in Berlin. Aus jüngster österreichischer Erfahrung wissen wir, wie wenig Große Koalitionen tatsächlich zusammen bringen – es sei denn, es geht um die Absicherung ihrer gemeinsamen Machtposition.
Lesestück Nr. 4/März 2008

Europas verwundbarste Ader: Energieversorgung

Trotz explodierender Energiekosten machen sich die meisten Europäer immer noch keine richtige Vorstellung über die existenzbedrohende Abhängigkeit ihres Heimatkontinentes von außerhalb liegenden Energiequellen. Der jahrzehntelang im Erdölgeschäft leitend tätig gewesene Bertram Schurian stellt in seinem Beitrag „Gedanken zur europäischen Energiepolitik“ das Dilemma dar. In seiner Tour d’Horizont schneidet er mit Fragezeichen auch die umstrittene Atomenergie an. Ein Diskussionsbeitrag, der auf Zustimmung und Widerspruch stoßen wird. Vergleiche dazu auch „Energie und Arbeitsplätze im Doppelpack“ in Heft 2/2006 der Genius-Lesestücke.
Lesestück Nr. 5/März 2008

Das Tauziehen um neue Gas-Pipelines

Ebenfalls hoch aktuell beleuchtet Richard Kerschhofer in seinem Überblick „Der eurasische Erdgas-Poker“ das politische Tauziehen um weitere Versorgungsleitungen für Erdgas aus politisch höchst empfindlichen Gebieten durch erbittert konkurrierende Transitländer.
Lesestücke Nr. 7/März 2008

Wie es den Banater Schwaben heute geht

Als Beispiel für viele Schicksale von Minderheiten berichtet Reinhold Reimann in seinem Beitrag „Südostdeutschtum - Woher, wohin, wozu?“ über Geschichte und Gegenwart der berglanddeutschen Volksgruppe im Banat. Vor 300 Jahren geholt, um nach dem Ende der türkischen Besatzungsherrschaft ein danieder liegendes Bergbauwesen wieder aufzubauen, wurden sie Opfer des tragischen 20. Jahrhunderts. Wie leben sie heute? Das und auch Allgemeines über die Rolle von Volksgruppen heute ist in Reimanns kulturpolitischer Schilderung mit Herz nachzulesen. Etwas für Menschen, die an Volkstumsfragen interessiert sind. Lesestück Nr. 6/März 2008

Abschließende Rückblende: Wie sorge ich für die Krise vor?

Die um sich greifende Angst vor einer großen Wirtschaftskrise nährt auch die Sorge um die Sicherheit der Altersvorsorge. Unser langjährig bewährter Autor Prof. Dr. Eberhard Hamer hat sich bereits in Heft 4/2004 mit dieser jetzt höchst aktuell gewordenen Problematik auseinandergesetzt. In 10 Abschnitten spielte er alle Möglichkeiten durch und bewertete sie. Nachlesenswert! Wie den langjährigen Lesern der Genius-Lesestücke bekannt ist, warnte Hamer immer wieder vor einer kommenden globalen Krise. Aufsehen erregten auch seine Bücher „Was tun, wenn der Crash kommt?“ (Olzog Verlag, München 2004) und „Wie kann der Mittelstand die Globalisierung bestehen?“ (Aton Verlag, Unna 2005).

 

Achtung: Früher erschienene Genius-Hefte sind vereinzelt noch lieferbar. Diesbezügliche Anfragen, bitte, richten an: verein@genius.co.at

Auf Wiedersehen beim nächsten Genius-Brief im April 2008 an dieser Stelle!

Bearbeitungsstand: Freitag, 29. Februar 2008
 
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